Dreiviertel der Deutschen lehnen private Rettungsmissionen im Mittelmeer ab
Dreiviertel der Deutschen lehnen private Rettungsmissionen im Mittelmeer ab
Datum: 09.07.2019 - 11:28 Uhr
Die hierzulande ansässigen selbsternannten »Seenotretter« haben im Mittelmeer Hochkonjunktur. Mit ihren uralten Kuttern, deren Schadstoffausstoß jeder Beschreibung spottet, kurven sie unterhalb der libyschen Küstenlinie hin und her, um Migranten an Bord zu nehmen und direkt in die EU zu befördern. Anweisungen internationaler Seefahrtsbehörden, wesentlich nähere Häfen anzulaufen, ignorieren sie geflissentlich. Sie wollen ihre »Passagiere« in die EU bringen; auch wenn sie dabei, wie Carola Rackete, das Leben dieser Menschen leichtfertig gefährden. Rackete kreuzte 16 Tage im Mittelmeer mit Menschen an Bord, die laut Angaben der Kapitänin dringende ärztliche Hilfe benötigten.
Genau dieses ideologisch verbrämte Vorgehen ist es, dass trotz der politischen Propaganda für die selbsternannten Retter, der sich die Mainstreammedien und die Würdenträger der deutschen Amtskirchen unreflektiert angeschlossen haben, die Zustimmung hierzulande deutlich zurückgeht. Da können die Mainstreammedien noch so positiv berichten.
Ganz besonders peinlich aber wird es, wenn ein solches Medium Erfolgsmeldungen für die sogenannten Retter verbreiten will, eine Umfrage auf den eigenen Seiten im Netz jedoch genau das Gegenteil belegt. So geschehen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Da wurde in einem Bericht behauptet, dass dreiviertel der Deutschen die »private Seenotrrettung« gut finden.
Blöd für die Leute von der FAZ ist aber, dass die dem Artikel angehängte Umfrage genau das Gegenteil belegt: Dreiviertel der Befragten lehnen genau diese Form der angeblichen Seenotrettung ab.
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