Drahtzieher hinter jüngstem Anschlag in Mogadischu wird in Schweden vermutet

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Drahtzieher hinter jüngstem Anschlag in Mogadischu wird in Schweden vermutet
Datum: 25.08.2022 - 08:57 Uhr

Einer der führenden Köpfe der somalischen Terrorgruppe al-Shabaab ist »Schwede« und hat früher als Imam im berüchtigten Stockholmer Stadtteil Rinkeby gearbeitet. Fuad Mohamed Khalaf soll für die Finanzierung von al-Shabaab verantwortlich sein und wird jetzt wegen des am vergangenen Freitag von der Terrorgruppe verübten Anschlag auf ein Hotel in Mogadischu von den US-Behörden gejagt.

Dieser Fuad Mohamed Khalaf kam 1994 nach Schweden, wo er mehrere Jahre lang in einer Moschee in Rinkeby über den gewalttätigen Dschihad predigte. Er erhielt die schwedische Staatsbürgerschaft und kehrte 2004 nach Somalia zurück.

Es wurde zuvor berichtet, dass Fuad Mohamed Khalaf im März 2009 das 13-jährige Mädchen Asho Duhalow zu Tode gesteinigt hatte; entweder, weil sie sich keine vollständige Kleidung leisten konnte oder weil sie über Vergewaltigung tratschte. Am selben Tag soll er auch einem Mann vor Tausenden von Menschen auf einem Fußballfeld die Hand abgeschnitten haben. Dem Opfer wurde vorgeworfen, Waren in einem Gegenwert von 80 Euro gestohlen zu haben.

Jetzt wird Fuad Mohamed Khalaf per Steckbrief von den USA gejagt. Das Koppfgeld für ihn beträgt - tot oder lebendig - fünf Millionen US-Dollar.

 


 

 

Sven von Storch

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