Draghis Geldvernichtungspolitik geht weiter
Draghis Geldvernichtungspolitik geht weiter
Datum: 13.09.2019 - 10:08 Uhr
Der Vernichtungsfeldzug von EZB-Chef Mario Draghi gegen vor allem das deutsche Sparbuch geht unvermindert weiter. Ende Oktober soll Draghi seinen Platz an der Spitze der Europäischen Zentralbank aufgeben. Bis dahin, so hat es den Anschein, will er noch den größtmöglichen Schaden anrichten. Gestern kündigte er an, dass man noch einmmal bei den Strafzinsen auf Einlagen von Banken und Sparkassen bei der EZB nachlegen werde. Von minus 0,4 Prozent geht es auf minus 0,5 Prozent. Strafzinsen auf Guthaben, die viele Banken an ihre Kunden weitergeben. Dieser Schritt trifft in erster Linie deutsche Sparer und hier vor allem die Klein- und Kleinstsparer, die mühsam versuchen, jeden Monat ein paar Groschen auf die hohe Kante zu legen.
Die Reaktion am Währungsmarkt ließ nicht lange auf sich warten: der Euro näherte sich dem tiefsten Stand seit 28 Monaten. Kritik an Draghis Schritt kam aus Washington. US-Präsident Donald Trump moniert, dass Draghi mit Taschenspielertricks den Euro abwerte, um einen Handelskrieg zu entachen. Je weniger Wert der Euro hat, um so billiger können Waren aus der Euro-Zone am Weltmarkt gehandelt werden. Draghi bestritt das zwar, der gleichzeitige Wertverfall des Euro aber straft ihn Lügen.
Damit ist aber das Ende der Fahnenstange in der Geldvernichtungspolitik des Mario Draghi noch nicht erreicht. Er ließ verlautbaren, dass die höchst umstrittenen Käufe von Staatsanleihen wieder aufgenommen werden. Für das Geld, das dem Bürger hierzulande in Form von Steuern und Abgaben aus der Tasche gezogen wird, um dann den EU-Haushalt zu finanzieren, sollen quasi wertlose Anlagen vor allem südeuropäischer Staaten gekauft werden. 20 Milliarden Euro sollen so ab November wieder pro Monat ver(sch)wendet werden.
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