Dow Jones überspringt die 30.000-Punkte-Marke
Dow Jones überspringt die 30.000-Punkte-Marke
Datum: 29.12.2020 - 10:27 Uhr
Sie haben nach dem Wahlsieg Donald Trumps 2016 gewettert und gewettet, dass dessen Wahlsieg den Untergang der US-amerikanischen Wirtschaft bedeute. Das Konglomerat aus Mitgliedern der US-Demokraten, deren umstrittenen Geldgebern wie George Soros und anderen mitunter zwielichtigen Gestalten sowie das gesamte politische Establishment warf mannigfaltige Weltuntergangsszenarien an die Wand. Trump ließ sich davon nicht beirren und setzte seine »America first«-Politik konsequent um. Er sollte Recht behalten, wie sich jetzt zeigt. Erstmals in seiner Geschichte hat der Dow Jones-Index an der Börse trotz der Corona-Krise die 30.000-Punkte-Marke übersprungen.
In der aktuellen Amtszeit von Präsident Trump hat der Aktienindex seit 2016 mehr als 10.000 Punkte hinzu gewonnen, eine Steigerung, die es weder in Punkten absolut noch relativ zum Ausganswert bei einem anderen Präsidenten zuvor gegeben hat. Viele Aktienhändler an der Wall Street würden daher gerne noch eine weitere Amtszeit von Präsident Trump haben. Sie befürchten, dass ein sozialistischer Präsident wie Biden tatsächlich einen Zusammenbruch der US-amerikanischen Wirtschaft herbeiführen wird.
Dieser wirtschaftliche Erfolg Trumps und seiner Politik ist auch der Gradmesser, an der sich die Wirtschaftspolitik ab kommmenden Jahr zu orientieren hat, völlig unabhängig davon, wer Präsident sein wird. Sollte es Trump bleiben, wird er seine erfolgreiche Politik fortsetzen. Sollten die Gerichte Biden zum Sieger erklären, muss dieser sich an den Vorgaben von Trump messen lassen. Eine radikale Abkehr von der »America first«-Politik kann es daher nicht geben.
Übernationale Handelsabkommen, die den US-Markt für Einflüsse von außen öffneten und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Verlust von Arbeitsplätzen für US-Amerikaner bedeuteten, könnte sich ein Joe Biden nicht leisten. Sein Handlungsspielraum in der Wirtschaftspolitik ist aufgrund des großen Erfolgs von Donald Trump auf ein Minimum begrenzt - falls er von den Gerichten überhaupt zum Präsidenten erklärt wird.
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