Diskussion um Deutsche Umwelthilfe (DUH) flammt wieder auf
Diskussion um Deutsche Umwelthilfe (DUH) flammt wieder auf
Datum: 09.10.2018 - 11:09 Uhr
Die »Deutsche Umwelthilfe (DUH)« bezeichnet sich selbst als Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation. Bekannt oder eher berüchtigt ist sie für ihren massiven Einsatz für Dieselfahrverbote. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wettern Repräsentanten des Vereins gegen die deutschen Fahrzeughersteller. Wirft man einen Blick auf die Geldgeber des Vereins, so erscheint dieses Vorgehen gleich in einem ganz anderen Licht. Einer dieser Geldgeber ist der Toyota-Konzern, weltweit die Nummer Zwei bei der Herstellung von Fahrzeugen. Von Toyota fordert die DUH allerdings keine Nachrüstung der Fahrzeuge.
Ohnehin steht die Finanzierung des Vereins schwer in der Kritik. So werden Geldgeber erst ab einer bestimmten Summe seitens der DUH publik gemacht. Liegen die gespendeten Summen unter ein Prozent des Gesamtbudget des Vereins, so rückt die DUH erst auf Nachfrage widerstrebend mit der Bekanntgabe der Geldquelle heraus. Zu den bekannten Geldgebern gehört auch die Merkel-Regierung. Sie pumpt jedes Jahr jede Menge Steuergeld in Form von Fördermitteln in die DUH. Im kommenden Jahr werden es 800.000 Euro sein; diese Summe entspricht etwa zehn Prozent des Gesamtbudget des Vereins.
Eine weitere üppige und nie versiegende Quelle sind die rund 2,5 Millionen Euro, die die DUH aus der Versendung von Abmahnungen und ähnlichen Strafgeldern einsammelt, wie RP-online berichtet. Sieben Mitarbeiter des Vereins seien einzig und allein damit beschäftigt, bundesweit Zeitungsanzeigen oder Angebote auf Verstöße zu durchsuchen. Wird ein Verstoß festgestellt, so erfolgt sofort die Zusendung einer kostenpflichtigen Abmahnung (etwa 200 Euro). Sollte sogar gegen eine schriftliche Unterlassungserklärung verstoßen werden, fordert die DUH in einem solchen Fall mehrere tausend Euro ein.
So oder auf ähnliche Weise agieren dubiose Rechtsanwaltskanzleien, die sich unter anderem auf Verstöße gegen Bildrechte in den Medien spezialisiert haben. Auch die Schuldeneintreiber der diversen Inkasso-Unternehmen gehen auf diese Weise vor. Sie alle nehmen für sich in Anspruch, der Gesellschaft zu dienen. Faktisch füllen sie alle aber lediglich auf eine Art und Weise ihren eigenen Geldbeutel, die höchst umstritten ist.
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