Die westliche Kriegspropaganda ist gescheitert
Die westliche Kriegspropaganda ist gescheitert
Datum: 16.02.2022 - 09:29 Uhr
Noch bevor die Gespräche zwischen Putin und Scholz begonnen hatten, war bereits der Befehl an große Teile der russischen Streitkräfte im Südwesten des Landes zur Verlegung in die heimatlichen Standorte ergangen. Der Auftrag war gewesen, die Gefahr eines Krieges und eines womöglichen Einmarsches der Ukraine, unterstützt von westlichen Streitkräften, in die Donbas-Region zu unterbinden. Dies sei ohne einen einzigen Schuss gelungen, so das russische Außenministerium. Der Auftrag sei erfüllt, die Soldaten können nun heimkehren.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, fand lobende Worte für die Einheiten und schickte eine verbale Spitze in Richtung der Kriegstreiber im Westen: »Der 15. Februar 2022 wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die westliche Kriegspropaganda versagt hat. Beschämt und zerstört, ohne dass ein einziger Schuss gefallen ist.«
Das russische Verteidigungsministerium ist in seiner Mitteilung deutlich sachlicher: »Einheiten aus den südlichen und westlichen Militärbezirken, die ihre Mission abgeschlossen haben, haben bereits mit dem Verladen für den Transport begonnen und werden mit der Verlegung in ihre Garnisonen beginnen«, heißt es in der gestern veröffentlichten Mitteilung.
Während des Gesprächs mit Scholz unterstrich der russische Präsident Putin noch einmal, dass die russische Position unverändert geblieben ist: Russland habe zu keinem Zeitpunkt geplant, in die Ukraine einzumarschieren. Stattdessen habe man ausschließlich auf die Kriegstreiberei des Westens reagiert und seine Truppen nach den abgeschlossenen Manövern länger in der Region verweilen lassen, um klar zu machen, dass man bereit sei, auf einen etwaigen Einmarsch der Ukraine - unterstützt vom Westen - in die Donbas-Region zu antworten.
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