Die Welt braucht mehr Gas, aber der Mangel verzögert die Lieferungen
Die Welt braucht mehr Gas, aber der Mangel verzögert die Lieferungen
Datum: 11.10.2024 - 09:36 Uhr
Viele Länder auf unserem Erdball haben immer noch mit der Energiekrise zu kämpfen. Deutschland findet sich da in einer Reihe mit vielen anderen Staaten wieder, deren Regierungen ebenso überstürzt und kopflos eine nicht durchdachte Energiewende mit aller Gewalt einführen und gegen den Rat von wirklichen Experten durchdrücken wollten. Und nun wird ihnen die Quittung für ihre verfehlte Politik präsentiert, aber die Damen und Herren Politiker reichen die Zeche an die Bürger weiter, die mit ihren Köpfen und ihren Geldbeuteln für die Fehler des politischen Establishments herhalten müssen.
Denn der Bedarf an Energie ist nicht weniger geworden. Die Menschen brauchen immer noch Strom und Wärme zum Leben. Nur wenige scheinen sich mit dem Gedanken anfreunden zu können, in Steinzeithöhlen umzusiedeln und Jagd auf Wildtiere zu machen. Der Verzicht auf das »böse« russische Gas und Öl sollte durch die Lieferung von »gutem« Flüssiggas aus den USA kompensiert werden. Dafür bedurfte es aber massiver Umbauarbeiten. Und genau hier beißt sich die Maus in den Schwanz.
Weil es nicht genügend Energie gibt, können die für den Umbau auf die LNG-Anlagen notwendigen Komponenten nicht schnell genug an die Orte geliefert werden, an denen sie benötigt werden, schreibt Bloomberg. Das bedeutet, dass es weitere Verzögerungen bei den LNG-Projekten geben wird und diese Verzögerungen lassen die Aussichten auf Hilfe immer weiter in die Ferne rücken. Eine Welle neuer Flüssigerdgaslieferungen aus Projekten, die vor Jahren in Erwartung der steigenden Nachfrage vereinbart wurden, wird immer weiter zurückgedrängt und droht, die globale Energiekrise zu verlängern.
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