Die verschwiegene Schändung christlicher Kirchen und Friedhöfe
Die verschwiegene Schändung christlicher Kirchen und Friedhöfe
Datum: 24.11.2017 - 08:29 Uhr
In Deutschland herrscht ein erhebliches Ungleichgewicht in der Aufmerksamkeit bezüglich der Straftaten gegen Glaubenseinrichtungen. Sämtliche solcher Taten sind, egal gegen welchen Glauben sie sich richten, zu ächten und strafrechtlich zu verfolgen. Sie sollten auch in gleichem Maße publiziert werden. Denn in diesem Land gibt es ein Grundrecht auf die Freiheit des Glaubens und die ungestörte Ausübung der Religion (Artikel 4). Dieses Recht wurde im Grundgesetz aufgrund der besonders grausamen Erfahrungen, die das Judentum in den dunkelsten zwölf Jahren der deutschen Geschichte erfuhr, verankert und steht nicht umsonst so weit vorne in den Grundrechten.
Diese Freiheit, dieser besondere Schutz, gilt für alle Religionen - also auch für das Christentum. Doch das scheint in dem Deutschland der Gegenwart mehr und mehr in den Hintergrund gedrückt zu werden. Denn die Übergriffe, Schändungen und Zerstörungen gegen und an christlichen Kirchen, den Anwesen und Friedhöfen hat in der jüngeren Vergangenheit dramatisch zugenommen. Dabei wurden die Kirchen nicht nur einfach beschmiert, sondern es wurde in sie eingebrochen, die Sitzbänke wurden verwüstet, Altäre beschmutzt und zerstört; Gräber wurden zerstört und geschändet, zentimeterdicke Marmorplatten zerschlagen und sogar Gipfelkreuze wurden gestohlen.
In den Altmedien erfährt man davon so gut wie gar nichts. Vor allem nicht, dass solche Taten zwar schon vor einigen Jahren verzeichnet wurden, sie aber erst seit etwa zwei Jahren deutlich zugenommen haben. Die »Preussische Allgemeine« hat in einem Bericht eine Zusammenfassung von besonders auffälligen Taten zusammengefasst.
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