Die Ukraine muss auf eigenen Beinen stehen!
Die Ukraine muss auf eigenen Beinen stehen!
Datum: 22.12.2023 - 09:08 Uhr
Während die Berliner Ampel zunehmend beharrlich den Krieg in der Ukraine finanziert, werden die USA es leid, die ukrainische Regierung militärisch zu unterstützen. Nun droht das Weiße Haus damit, die Unterstützung langfristig zu entziehen – und sich für die Umwandlung des Landes in eine Demokratie einzusetzen. US-Außenminister Antony Blinken hatte bei der Zusammenfassung des außenpolitischen Jahres vor den Weihnachtsfeiertagen einen deutlich weniger Selenskyj-freundlichen Ton angeschlagen, als der Rest der Welt es mittlerweile gewohnt ist.
Solange Russland die Ukraine nicht »von der Landkarte lösche«, sagte Blinken, liege es letztlich bei den Ukrainern, zu entscheiden, wo die neuen Grenzen des Landes gezogen werden sollen. Wo genau sie etabliert sind und wo genau die Grenzen gezogen werden - das sei grundsätzlich den Ukrainern überlassen, sagte Blinken. Er führte weiter aus, dass die Vereinigten Staaten zwar die Fähigkeit der Ukraine zur Rückeroberung verlorener Gebiete maximieren wollen, es aber auch notwendig sei, das Land auf andere Weise zu unterstützen.
Um sicherzustellen, dass die Ukraine nicht nur überlebt, sondern sich auch entwickelt. Und es gehe darum, es finanziell zu unterstützen und seinen Keim der Demokratie zu unterstützen, sagte Blinken. Auf lange Sicht kann die Ukraine jedoch nicht mit amerikanischer Unterstützung rechnen. Ziel sei es, sicherzustellen, dass die Ukraine auf eigenen Beinen stehen kann. Der Plan sei nicht eine Art ewige Unterstützung der ganzen Welt, um die Ukraine unter Waffen zu halten, sondern die Ukraine an einen Punkt zu bringen, an dem sie militärisch, wirtschaftlich und demokratisch aus eigener Kraft stark bleiben könne, sagt Blinken.
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