Die Mär der angeblich sauberen Windkraft ist endgültig zu Ende

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Die Mär der angeblich sauberen Windkraft ist endgültig zu Ende
Datum: 27.04.2023 - 10:51 Uhr

Für ein einziges Windkraftwerk werden in der Produktion für die einzelnen Komponenten jede Menge Rohstoffe verbraucht. Außerdem ist die Herstellung dieser einzelnen Komponenten mitunter alles andere als umweltfreundlich; ganz davon abgesehen, dass für die Verankerung des Podestes eines jeden Windkraftwerks Bäume in großer Zahl gefällt werden. Doch vor allem die Unmenge an Beton, die es für ein einziges Windkraftwerk benötigt, offenbart die immense Belastung der Umwelt.

Das Fundament eines Windkraftwerks wird aus Beton gelegt. Fast 1,1 Millionen Kilogramm Beton benötigt es dafür. Hinzu kommen weitere knapp 700.000 Kilogramm Beton für den Turm. Das ergibt in Summe fast 1,8 Millionen Kilogramm Beton. Das sind 18.000 Tonnen Beton. Jede Tonne Beton verursacht einen CO2-Abdruck von ca. 80 Kg, insgesamt also 1,4 Millionen Kilogramm CO2. Für EIN einziges Windkraftwerk – in der Produktion, wohlgemerkt. Aber das ist noch nicht alles.

Stahl braucht es auch; jede Menge Stahl: knapp eine Viertel Million Tonnen Stahl verbraucht so ein Windkraftwerk, vor allem beim Turm, beim Fundament und der Gondel. Bei der Produktion von Stahl fallen fast zwei Tonnen CO2 pro Tonne hergestellten Stahls an; sofern er in Europa hergestellt ist. In weniger entwickelten Ländern ist der CO2-Ausstoß noch weitaus höher. Für ein Windkraftwerk kommen also weitere knapp 500.000 Kilogramm CO2 dazu. Jetzt sind es schon nahezu zwei Millionen Kilogramm CO2, die bei der Produktion der Komponenten für ein Windkraftwerk anfallen.

Die anfallenden etwa 150.000 Kilogramm CO2 bei der Produktion für das notwendige Gusseisen (etwa 75 Tonnen) und die etwa 60.000 Kilogramm CO2 bei der Herstellung des benötigten Kupfers (knapp 12 Tonnen) kommen selbstverständlich noch hinzu. Damit aber steht das Windkraftwerk noch längst nicht errichtet am Zielort. Die entsprechenden Umweltbelastungen durch Treibstoffverbrauch für die Waldrodungsarbeiten und die im Zusammenhang mit der Errichtung eines einzigen Windkraftwerks anfallenden Schadstoffausstöße sind bisher nicht empirisch erfasst worden. Das traut sich wohl niemand, weil sonst das ach sorgsam errichtete Kartenhaus der angeblich so sauberen Windenergie sofort in sich zusammenfällt. Und das ist von den Energiewende-Fanatikern alles andere als politisch gewollt.

Sven von Storch

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