Die Frau gehört sofort rausgeworfen
Die Frau gehört sofort rausgeworfen
Datum: 07.11.2016 - 07:42 Uhr
Für Rainer Wendt steht fest, dass Kinderehen zu verbieten sind. Da könne und dürfe es keine Ausnahmen geben. Ehen dieser Art gehören laut Wendt »ausnahmslos verboten und aufgelöst.« Diese klaren Worte äußerte Wendt gegenüber der »Bild« in einem Interview zur aktuellen Debatte über den Umgang mit im Ausland geschlossenen Ehen Minderjähriger.
Die oft unter Zwang oder mit der Androhung von Gewalt geschlossenen Ehen zwischen jungen Mädchen und meist sehr viel älteren Männern sind nach der islamischen Rechtsauffassung der Scharia legitim, verstoßen aber hier in Deutschland sowohl dem Bürgerlichen Gesetzbuch wie auch Strafvorschriften. Doch gegenwärtig weigern sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) wie auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özuguz (ebenfalls SPD) die in Deutschland geltenden Rechtsvorschriften anzuwenden.
Mehr noch: statt das vollmundig angekündigte Totalverbot von Kinderehen in einem entsprechenden Gesetz umzusetzen, so wie es Maas angekündigt hatte, soll es nun eine stark abgeschwächte Form mit zahlreichen Ausnahmeoptionen geben. Aydan Özuguz hatte die Ablehnung eines generellen Verbotes mit Problemen oder dem Verlust etwaiger Erb- oder Unterhaltsansprüchen begründet.
Für Rainer Wendt ist klar: wer auf die Idee kommt, Ehen mit Kindern zu legalisieren ist als Ministerin »nicht länger tragbar« und »gehört sofort rausgeworfen«.
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