Die EU ist schwächer als jemals zuvor
Die EU ist schwächer als jemals zuvor
Datum: 30.08.2023 - 10:55 Uhr
Auf dem Bled Strategy Forum in Slowenien behauptete Szijjarto, dass die EU »sich bedauerlicherweise in einem sehr schlechten Zustand befinde« und beschrieb die Situation als »schlimmer als je zuvor, was Sicherheit, Wirtschaft und Energieversorgung betrifft.« Die Entscheidung der EU-Länder, Kiew mit Waffen zu beliefern, sei der Grund dafür, dass es Ungarn zufolge in den letzten 18 Monaten nicht gelungen sei, Frieden auf dem Kontinent zu erreichen.
Ungarn hat den Ansatz der EU im Ukraine-Konflikt stets kritisch gesehen und sich geweigert, an dem Programm zur Ausbildung ukrainischer Truppen teilzunehmen. Das Land hat außerdem den Transit militärischer Fracht durch sein Hoheitsgebiet verboten. Budapest hat zudem wiederholt Friedensgespräche mit Russland gefordert.
Diese Friedensinitiativen Ungarns werden vom Wertewesten, also sowohl von der EU wie auch der NATO, samt und sonders abgelehnt. Schlimmer noch: es wird gegen diese Vorschläge aus Ungarn gehetzt und der Regierung in Budapest massiv mit Sanktionen oder anderen Zwangsmaßnahmen gedroht. Es hat den Anschein, als wollten weder die EU noch die NATO sich wirklich ernsthaft mit Friedensmaßnahmen beschäftigen, die das Sterben im Donbas beenden könnten.
Dieses Phänomen ist auch in Deutschland zu erkennen. Die einzige deutsche Partei, die ernsthaft Friedensgespräche vorschlägt, ist die AfD. Die Altparteien und die linientreuen Medien hingegen hetzen weiterhin; nicht nur gegen diese Friedensinitiativen, sondern auch gegen jedwede Äußerung respektive Formulierung, die in diese Richtung geht. Es hat den Anschein, als wollten diese Leute weiterhin Blut sehen. Es sind ja nicht sie selbst, die bluten müssen.
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