Die Auszählungsmirakel von Michigan
Die Auszählungsmirakel von Michigan
Datum: 06.11.2020 - 10:11 Uhr
Die Auszählungen der Wahlstimmen im US-Bundesstaat Michigan zeigten über einen langen Zeitraum einen deutlichen Sieg für Amtsinhaber Donald Trump. Bei einem Auszählungsstand von 81 Prozent der Stimmen hatte Trump 2.341.499 Stimmen für sich, für seinen sozialistischen Herausforderer Biden hatten knapp 200.000 Menschen weniger votiert (2.144.162). Bei etwas mehr als 4,5 Millionen abgegebenen Stimmen führte Trump deutlich, sein Sieg schien sicher. Doch dann kam das Auszählungsmirakel von Michigan.
Bei einem Auszählungsstand von 85 Prozent oder etwa 4,7 Millionen Stimmen konnte Biden 2.269.937 Stimmen vorweisen, er allein hatte 125.000 Stimmen von diesen zusätzlichen 200.000 Stimmen hinzugewonnen. Er, der zuvor einen Anteil von 47 Prozent aller Stimmen hatte, gewann in diesem Fenster urplötzlich unglaubliche 62,5 Prozent aller Stimmen. Das alleine ist schon mirakulös, doch das ganz große Auszählungswunder kommt noch.
Donald Trump, der bisher eine Quote von 51 Prozent der Stimmen hatte, gewann in dieser Zählphase nicht einmal anteilig an Stimmen hinzu oder überhaupt eine einzige Stimme. Ganz im Gegenteil, er verlor wie von magischer Hand 5.000 Stimmen.
Das aber war nicht das erste Auszählungsmirakel in Michigan, auch wenn die angegebenen Auszählungsgrade nicht übereinstimmen. Doch wie das Bild in der Überschrift beweist, gab es zuvor bei den Auszählungsständen zwischen 77,3 Prozent und 79,8 Prozent mysteriöse Entwicklungen. Denn während Biden in jenem Fenster knapp 140.000 Stimmen hinzu bekam, war die Stimmenzahl für Donald Trump eingefroren. Nicht eine einzige Stimme der 140.000 gezählten ging an einen anderen als Biden. Das sind nur einige Beispiele für die Wahlmirakel in Michigan.
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