Die 27 deutschen Bistümer verfügen über insgesamt 21 Milliarden Euro
Die 27 deutschen Bistümer verfügen über insgesamt 21 Milliarden Euro
Datum: 20.01.2017 - 10:16 Uhr
Die katholische Kirche in Deutschland gehört zu den reichsten Institutionen des Landes. Die auf das Land verteilten Bistümern und Diözesen verfügen nach einem Bericht von »Finanzen100.de« über ein Vermögen von 21 Milliarden Euro. In der Rangliste ganz oben steht das Bistum Paderborn mit einem Vermögen von etwa 4,2 Milliarden Euro, gefolgt von Köln und München-Freising. Mit zwei Millionen Gläubigen ist darüber hinaus das Bistum Köln zudem das größte Bistum des Landes. Das erbrachte dem »Klingelbeutel« einen Betrag von 627 Millionen Euro an Kirchensteuern im Jahr 2015 ein.
Hohe Wellen der Empörung schlug vor einigen Jahren das Vorgehen des damaligen Bischofs von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van-Elst. Er ließ sich eine Residenz errichten, die jegliche Vorstellung von einem dem Seelenheil seiner Mitmenschen verpflichteten Diener Gottes ad absurdum führte. Ohnehin pflegte Tebartz-van-Elst einen Lebenstil, der eher eines Mitglieds des Jet-Sets entsprach als dem eines Kirchenmenschen: Flugreisen Erster Klasse, Pomp, Luxus im Überfluss; das »zeichnete« ihn aus.
Doch wer geglaubt hat, dass sich die öffentliche Entrüstung über diese Vorgänge nachhaltig auf die katholische Kirche ausgewirkt habe, sieht sich getäuscht. Auch heute noch predigen viele dieser Kirchenfürsten Wasser, gönnen sich persönlich aber stattdessen reichlich Wein. Das bezieht sich nicht nur auf materielle Werte.
Regelmäßig wird von den Kanzeln die frohe Botschaft verkündet, es wird an das Mitgefühl der Menschen appelliert und daran erinnert, dass man seinen Nächten lieben solle. Vor allem müsse man den »Flüchtlingen« begegnen und ihnen Tür und Tore öffnen.
Dass diese »Flüchtlinge« zum großen Teil eines Glaubens angehören, dessen erstes und wichtigstes Ziel darin besteht, die Welt von allen Andersgläubigen zu säubern, diese Andersgläubigen aus der Welt zu vertilgen, entgeht diesen Kirchenfürsten völlig. Sie leben in ihren Elfenbeintürmen, horten weiter Reichtümer (nicht zuletzt die katholische »Caritas« verdient sehr gut an der Versorgung und Umsorgung von »Flüchtlingen«), lassen aber die Gläubigen im Stich.
So stand das in der Bibel aber ganz sicher nicht.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment