Deutschland trauert um einen Achtjährigen - Stegner twittert Schönen Dienstag

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Deutschland trauert um einen Achtjährigen - Stegner twittert Schönen Dienstag
Datum: 30.07.2019 - 11:53 Uhr

Es gibt Verbrechen, die selbst die hartgesottensten Menschen tief berührt. Gestern wurde ein solches Verbrechen am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main verübt. Ein 40-jähriger Eritreer stieß eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn in das Gleisbett, direkt vor einen einfahrenden ICE. Die Mutter konnte sich gerade noch retten, ihr Sohn wurde von dem Zug erfasst und erlag seinen Verletzungen. Bundesweit erschüttert dieses Verbrechen (fast) alle Menschen.

Natürlich finden sich auch einige empathielose Wesen, wie ein Lux von den Grünen, der statt das Verbrechen zu verurteilen nun Schrittgeschwindigkeit für Züge im Bahnhofsbereich fordert. Oder ein Böhmermann, der sich auch lieber in der Form profiliert, dass er gegen die hetzt, die das Verbrechen als solches bezeichnen anstatt die Tat an sich zu verurteilen.

Den Vogel aber schießt Ralf Stegner von der SPD ab. Der in den sozialen Medien auch als Pöbel-Ralle bekannte Politiker aus Schleswig-Holstein hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er geradezu ein Experte darin ist, sich den größtmöglichen Fettnapf auszusuchen, dann mit beiden Beinen reintritt und mindestens bis zur Hüfte versinkt.

Ralf Stegner twittert heute, nach diesem schrecklichen Verbrechen, fröhlich aus Bordesholm mit einem Musiktipp und wünscht den Menschen einen »schönen Dienstag«. Zu dem von dem Eritreer begangenen Verbrechen aber hat er keine Silbe von sich gegeben. Kein Zeichen des Mitgefühls mit der Mutter, die den Tod ihres Sohnes hilflos mitansehen musste, kein Wort der Anteilnahme von jenem Herrn. Ein Beleg für seinen Charakter.

Sven von Storch

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