Deutschland muss noch mehr Flüchtlinge aufnehmen
Deutschland muss noch mehr Flüchtlinge aufnehmen
Datum: 10.11.2017 - 10:16 Uhr
In Deutschland ist man ja von diversen Kirchenfürsten schon einiges gewohnt. Rainer Maria Kardinal Woelki, seines Zeichens Erzbischof von Köln, bringt sich gerne regelmäßig mit seinen sinnfreien Verbalattacken gegen die AfD, ihre Repräsentanten und vor allem ihre Wähler ins Gespräch. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, steht ihm da kaum nach und »besticht« ebenfalls in unschöner Regelmäßigkeit durch dumpfe Phrasen und abwegige politische Forderungen. Naive Menschen kämen da auf den Gedanken, dass diese beide Herren lediglich bedauerliche Einzelfälle darstellten, aber die Krankheit der Politisierung innerhalb der deutschen Amtskirchen scheint ansteckend zu sein.
Jüngstes Beispiel dieses Abschweifens auf das politische Parkett eines hohen Würdenträgers der katholischen Kirche ist Stephan Heße, Erzbischof von Hamburg. Bis dato war Heße bei den Menschen im Land eher unbekannt. Das wollte er offenbar korrigieren und schwafelte beim katholischen Flüchtlingsgipfel in Köln einfach einmal drauf los. Man müsse präsent sein als Mensch für die Menschen, sagte Heße. Man habe die Pflicht, sich den »Flüchtlingen« zuzuwenden, ihnen zu helfen und sie aufzunehmen. Diese Pflicht, so Heße, »haben wir, die wir in einem sehr sicheren, sehr soliden Staatswesen leben.«
Nicht erwähnt, weder von Heße, Woelki, Bedford-Strohm oder anderen Kirchenoberen, werden die rund 200 Millionen Christen, die weltweit Repressalien und Verfolgung ausgesetzt sind. Am 12. November 2017 findet der weltweite Gebetstag für die verfolgten Christen statt. Einen Hinweis auf diesen Gebetstag findet man bei den deutschen Amtskirchen allerdings nicht. Die politisieren ja viel lieber und setzen sich für diejenigen ein, die einer Schrift huldigen, in der mehrfach zum Mord an allen Andersgläubigen aufgerufen wird.
Eine kleine Ergänzung zu diesem Hamburger Erzbischof: er war vor seiner Ernennung zum dortigen Erzbischof Generalvikar in Köln. Sein dortiger »Boss«: Rainer Maria Kardinal Woelki. Noch Fragen?
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