Deutscher Polizeinachwuchs offenbart erhebliche Lücken
Deutscher Polizeinachwuchs offenbart erhebliche Lücken
Datum: 26.01.2017 - 08:26 Uhr
Die Innere Sicherheit in Deutschland ist aktuell in einem Maß bedroht, wie es zuletzt im »Heißen Herbst« 1977 vergleichbar war. Islamistische Terroristen und Gefährder spazieren quasi unerkannt und unbehelligt quer durch die Republik, tauchen nach Belieben auf und unter oder entziehen sich leicht der Überwachung durch die Sicherheitsbehörden. Das ist wenig verwunderlich, denn die Merkel-Regierung wie auch die Landesregierungen haben in den vergangenen Jahren den Bereich der Inneren Sicherheit kaputt gespart. Für Mensch und Material wurde nicht einmal das Geld bereit gestellt, um die regulären Abgänge durch Pensionierungen beim Personal aufzufangen oder das technische Equipment halbwegs zu modernisieren.
Es ist wenig verwunderlich, dass sich immer weniger gut gebildete junge Menschen dazu bereit erklärt haben, sich in einem Beruf ausbilden zu lassen, der sie nachts, an Feiertagen und an Wochenenden von ihren Familien und Freunden fernhält, der sie rund um die Uhr Bereitschaft schieben lassen wird, der sie bei Wind und Wetter nach draußen jagen wird; bloß, um sich dann beleidigen, bespucken und attackieren zu lassen - und das alles für eine Bezahlung, die fast jeder Beschreibung spottet.
Weil also der Nachwuchs knapp wurde und schon ein Großteil der noch verbliebenen Interessenten bereits beim Einstellungstest kläglich versagte, ging man seitens der Polizeiführung in die Offensive: man senkte die Einstellungsbeschränkungen. So schreibt es die »Bild« aktuell. Die Mindestgröße wurde abgeschafft, heißt es dort; und auf das beim Einstellungstest obligatorische Diktat wird gleich ganz verzichtet.
Was die Ausbilder über ihren Nachwuchs denken, steht hier: „Es ist schockierend, wer alles eine Waffe tragen darf“
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment