Deutscher Mainstream stellt seine Bigotterie einmal mehr unter Beweis
Deutscher Mainstream stellt seine Bigotterie einmal mehr unter Beweis
Datum: 28.11.2022 - 12:24 Uhr
Um gleich eins klarzustellen: selbstverständlich darf der Bürger, sollte er und muss im Grunde genommen sogar gegen Corona-Zwangsmaßnahmen demonstrieren, protestieren, vielleicht sogar revoltieren. Denn nicht nur, dass die diversen Corona-Zwangsmaßnahmen - egal wo auf diesem Erdball - so gut wie keinen positiven Effekt hatten, sie alle waren samt und sonders mit der Einschränkung respektive Aushebelung elementarer Grund-, Freiheits- und Menschenrechte verbunden. Damit widersprachen sie voll umfänglich den jeweiligen Staatsverfassungen oder wie im Fall der Bunderepublik Deutschland dem geltenden Grundgesetz.
Im kommunistischen China haben die Menschen von den Ein-, Aus- und Absperrungen jetzt die Nase gestrichen voll und demonstrieren gegen die Corona-Politik Pekings. Mit Recht. Dafür wird ihnen Respekt gezollt und sie werden moralisch unterstützt. Auch von den Mainstreammedien hierzulande. Ebenfalls mit Recht.
Es sind aber ironischerweise genau die identischen Medien, die den deutschen Kritikern gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen hierzulande per se diese Rechte absprechen wollten. Die bei der Berichterstattung von den Protesten in Deutschland sofort unreflektiert die Begriffe der angeblichen »Verschwörungstheoretiker«, der »Aluhut-Träger«, »Querdenker« und mit sonstigen diskriminierenden, diskreditierenden und abwertenden Bezeichnugen nur so um sich warfen. Überhaupt waren alle Corona-Kritiker ja sowieso angebliche »pöse Nahtziehs«, die umstürzleriche Gedanken hegten.
Selbstverständlich ist das alles medialer Unfug. Aber die Altparteienvertreter sprangen nur zu gerne auf diesen Zug in dem Bestreben auf, politisch Andersdenkende mundtot zu machen. Es ist bei dem erfolglosen Versuch geblieben. Der Rückhalt für diese politische Andersdenkenden ist hierzulande größer als jemals zuvor.
Es bleibt für die Menschen im kommunistischen China zu hoffen, dass die Protestbewegungen dort etwas bewirken und nicht wieder wie im Frühsommer 1989 von Panzerketten niedergewalzt werden. Stichwort: Massaker von Tian’anmen.
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