Deutsche U21-Handballer sind Weltmeister

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Deutsche U21-Handballer sind Weltmeister
Datum: 03.07.2023 - 10:09 Uhr

Die Unterschiede bei den populärsten Mannschaftssportarten in Deutschland könnten größer nicht sein. Echte deutsche Nationalmannschaften warten mit den typisch deutschen Tugenden auf: Kampf, Einsatz, mannschaftliche Geschlossenheit und den eisernen Willen, dann, wenn es wirklich weh tut, noch diesen einen Schritt mehr zu gehen. Mit diesen Eigenschaften gelang es der deutschen Eishockeynationalmannschaft vor Wochen bis in das Endspiel um die Weltmeisterschaft vorzudringen. Dort musste man sich nach großem Kampf dem Rekordweltmeister Kanada zwar geschlagen geben, konnte aber Schwergewichte wie Finnland, Schweden und die USA hinter sich lassen.

Mit genau den gleichen Eigenschaften gewann gestern die U21-Handballnationalmannschaft das Finale um die Weltmeisterschaft gegen Ungarn und holte verdient den Titel. Neun Mal traten die Nachwuchshandballer zu einem Spiel an, neun Mal gingen sie als Sieger vom Platz. Es wird nicht politisiert, da gibt es keine Diskussionen um Regenbogenbinden oder anderweitigen, ablenkenden Unfug. Wichtig ist »auf’m Platz.«

Nahezu zeitgleich mit dem Erfolg der Nachwuchshandballer vergeigte die politisch korrekte Multi-Kulti-Truppe der U21-Balltreter des DFB ihren Auftritt bei der Europameisterschaft. Sang- und klanglos schied man als Mitfavorit auf den Turniersieg in der Vorrunde als Gruppenletzter bereits nach der Vorrunde aus. So wie A-Mannschaft nach ihrem blamablen Aus bei der WM in Katar suchen jetzt auch die Verantwortlichen der U21 die Gründe für das Debakel nicht bei sich oder den nominierten Spielern, sondern neben dem Platz. Angebliche rassistische Anfeindungen gegen zwei Spieler seien die Ursache. Jeder der beiden hatte in der ersten Begegnung gegen Israel jeweils einen Strafstoß vergeben und beide standen anschließend in den sozialen Medien schwer in der Kritik.

Weil die Herren-A-Mannschaft des DFB in Katar nicht die heißgeliebte und propagandistisch vermarktete Regenbogenbinde zur Schau stellen durfte, soll jetzt die Frauen-A-Mannschaft bei der Ende des Monats beginnenden Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland politisch auf Linie gebracht in die Bresche springen und mit der ach so korrekten bunten Binde antreten. Da ist das nächste sportliche Desaster direkt vorprogrammiert.

Sven von Storch

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