Deutsche Schüler schwänzen Schule und streiken für Klimaschutz

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Deutsche Schüler schwänzen Schule und streiken für Klimaschutz
Datum: 21.01.2019 - 09:30 Uhr

Die deutschen Mainstreammedien und das Altparteienkartell feierten die Streikaktion der Schüler in einigen deutschen Städten als eine Art Erweckung des politischen Bewusstseins der sonst über weite Strecken unpolitischen Jugend in diesem Lande. Statt Mathe, Latein oder Naturwissenschaften zu pauken, blieben Schüler in etwa 50 Städten dem Unterricht fern, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Vor allem müsse auf erneuerbare Energien umgestiegen werden und ganz besonders auf »saubere Mobilität«, sprich Elektroautos.

Während also die hierzulande gut versorgten, meist in einem behüteten Umfeld aufwachsenden Schüler den Unterrichtsausfall bewusst herbeiführen, um Energiewende und E-Mobilität zu fordern, sehen sich die Schüler im Kongo ganz anderen Herausforderungen gegenüber gestellt. Für sie ist an jedem Tag Unterrichtsausfall. Allerdings eher unfreiwillig. Die Kinder im Kongo würden gerne zur Schule gehen, aber sie dürfen nicht.

Denn sie müssen in den Kobaltminen des Landes schuften bis zum Gehtnichtmehr, um den wertvollen Rohstoff zu gewinnen, der benötigt wird, damit die Batterien für die Elektroautos hergestellt werden können. Die Kinder im Kongo werden zu dieser Arbeit gezwungen, sie buckeln sich krumm und schuften sich zu Tode, damit die von linken und grünen propagierte Elektromobilität in Deutschland Einzug gehalten kann.

Jene deutschen Politiker wissen, unter welchen Bedingungen Kobalt abgebaut wird; und doch fordern sie immer weiter den Ausbau der Elektromobilität. Wer solche Forderungen stellt, fördert die Zwangsarbeit jener Kinder im Kongo.

Sven von Storch

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