Deutsche Jugend wählt AfD
Deutsche Jugend wählt AfD
Datum: 11.06.2024 - 10:07 Uhr
Die Gesichter bei den Vertretern der Berliner Ampel-Parteien sind auch am zweiten Tag nach dem für sie desaströsen Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament lang und länger. Manch einen von ihnen hat es dermaßen aus der Bahn geworfen, dass er nur noch gestammelten Unsinn von sich gibt und er beim Versuch, das Wahlergebnis zu analysieren hoffnungslos überfordert wirkt.
Eine Tatsache der Wahl dürfte dem politisch linken Spektrum in seiner Nachlese wohl so richtig Kopf- und Magenschmerzen bereiten: das Abstimmungsverhalten der Jungwähler (Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren). Vor allem die Spezialdemokraten und die Öko-Sozialisten hatten darauf gedrängt, dass das Mindestwahlalter bei der jetzigen Europawahl von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt wird. Die Jugend würde progressiv wählen, so ihre Hoffnung. Und wenn man die »Altwähler« mit der eigenen Politik nicht überzeugen kann (wie denn auch?), schafft man sich neue Wähler. Entweder durch die großzügige Verteilung der deutschen Staatsbürgerschaft an »Neubürger« aus aller Welt oder eben durch das Herabsetzen des Mindestalters bei einer Wahl. So weit die Theorie.
Aber die links-grünen Ideologen und Propagandisten haben in ihrer schönen Theorie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gerade die Neu- und Jungwähler der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren haben überdurchschnittlich stark für die AfD gestimmt. Mit 17 Prozent liegt sie gleichauf mit der Union auf Platz 1 in der Rangliste. Die Öko-Sozialisten schneiden in dieser Altersgruppe mit 10 Prozent um fast 2 Prozent schlechter ab als im Bundesschnitt, Scholzens Spezialdemokraten fallen mit 9 Prozent sogar auf ein einstelliges Ergebnis zurück. Das sind fette 5 Prozent weniger als im Bundesschnitt.
Wer der Jugend mit seiner fatalen, völlig falschen Politik die Zukunft verbaut, jegliche Perspektive vernichtet und ein Land und seine Wirtschaft massiv vor die Wand fährt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn genau diese Jugend diese Politik bei der Stimmabgabe entsprechend »honoriert«.
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