Deutsche Großkonzerne planen umfangreichen Stellenabbau

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Deutsche Großkonzerne planen umfangreichen Stellenabbau
Datum: 21.12.2018 - 11:17 Uhr

An den Standorten Emden und Hannover will der Volkswagenkonzern etwa 7.000 der 22.000 Stellen abauen. Fast ein Drittel der Belegschaft steht vor dem beruflichen Aus. Siemens streicht 3.000 Stellen in Deutschland, Bayer baut weltweit 12.000 Stellen ab - den Großteil davon in Deutschland. Auch bei einigen großen Banken (Commerzbank, Deutsche Bank) und sogar staatseigenen Betrieben (Deutsche Bahn Cargo) wurden und werden weiterhin Stellen in großem Maß abgebaut. Gut ausgebildete, wirkliche Fachkräfte, stehen vor einer mehr als ungewissen Zukunft, die in vielen Fällen Arbeitslosigkeit heißen wird.

Und was macht die Merkel-Regierung? Sie sieht diesem Treiben tatenlos zu; schlimmer noch: statt sich für den Erhalt dieser Arbeitsplätze stark zu machen, propagiert sie unverdrossen das Märchen von der Notwendigkeit, ausländische »Fachkräfte« rekrutieren zu müssen. Angeblich würden der deutschen Wirtschaft solche Fachkräfte fehlen. Fachkräfte, wie sie schon 2015 propagiert wurden. Angebliche Studienabsolventen, Ärzte, Anwälte, Ingenieure. Herausgestellt hat sich aber, dass die große Mehrheit derer, die seit September 2015 in das Land gekommen sind, alles andere als Fachkräfte sind. Ihre Schulbildung ist schlecht, teilweise handelt es sich sogar um Analphabeten. Ihre Beschäftigungsmöglichkeiten beschränken sich auf Aushilfstätigkeiten und/oder im Niedriglohnsektor.

Für den Umstieg auf den Bau von Elektrofahrzeugen, wie er bei VW als Begründung für den Stellenabbau herhalten muss, braucht es aber wirklicher Ingenieure, die von der Thematik etwas verstehen. Es darf mit Fug und Recht bezweifelt werden, dass Einwohner eines Runddorfs in Zentralafrika auch nur annähernd den hauch einer Idee von der Elektromobilität haben. Doch aus solchen oder ähnlichen Kulturkreisen rekrutieren sich die Wirtschafts- und Sozialmigranten, die seit drei Jahren in die EU einwandern. Mit »Fachkräften« hat dieser Personenkreis wenig gemeinsam.

Sven von Storch

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