Deutsche Eishockeyliga (DEL) bricht Saison wegen Umgang mit Coronavirus ab
Deutsche Eishockeyliga (DEL) bricht Saison wegen Umgang mit Coronavirus ab
Datum: 11.03.2020 - 09:31 Uhr
Die Merkel-Regierung versagt im Umgang mit dem Corona-Virus komplett. Im folgenden Fall geht es dabei nicht um die Bekämpung des Virus oder die Eindämmung der Infektionsrate, sondern schlicht und allein um den unterschiedlichen Umgang mit den Auswirkungen. Statt nämlich eine bundeseinheitliche Regelung hinsichtlich der Großveranstaltungen zu treffen, das Infektionsschutzgesetz des Bundes lässt einen solchen Spielraum zu, versteckt sich die Merkel-Regierung hinter halbgaren Pseudo-Empfehlungen, die von dem einen Landespolitiker in vorauseilendem Gehorsam nur zu gerne pflichteifrig umgesetzt werden. Das betrifft vor allem die Limitierung der Zuschauerzahlen auf 1.000 bei öffentlichen Veranstaltungen.
Während nämlich Landespolitiker aus Nordrhein-Westfalen völlig losgelöst von jedem Gefühl der Verhältnismäßgikeit so gut wie jedwede solche Veranstaltung abzusagen versuchen respektive den Veranstaltern den Schwarzen Peter für den Fall einer etwaigen Erkrankung eines Besucher einer solchen Veranstaltung zusagen, interessieren sich andere Bundesländer nicht die Bohne um das, was von der Merkel-Regierung herausposaunt wurde.
Die oberste Spielklasse im deutschen Eishockey, die Deutsche Eishockeyliga (DEL) zieht aus dieser Ungleichbehandlung ganz eigene Konsequenzen. Mit sofortiger Wirkung wurde die aktuell laufende Saison abgebrochen, es wird kein Meister gekürt. Den Entscheidungsträgern der DEL geht es dabei nicht um eine mögliche Infektionsgefährdung der Besucher der Spiele. Sie halten die Ungleichbehandlung der Vereine in den einzelnen Bundesländer schlicht und ergreifend für Wettbewerbsverzerrung und für eine von Panik geleitete Entscheidung einiger weniger Leute. Nur leider haben diese Leute die Macht dazu, solche fatalen Entscheidungen zu treffen. Die Saison der DEL ist beendet, die der DEL2 ebenfalls.
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