Der Merkel-Erdogan-Deal hat die Flüchtlingskrise nicht gelöst

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Der Merkel-Erdogan-Deal hat die Flüchtlingskrise nicht gelöst
Datum: 29.11.2016 - 10:25 Uhr

Wieder einmal mussten »Flüchtlinge« auf der Mittelmeerroute von Libyen nach Italien aus »Seenot« gerettet werden. Nach Berichten der italienischen Küstenwache hatten sich rund 1.400 Personen in überfüllten, hochseeuntüchtigen Schlauchbooten auf den Weg gemacht. Italienische Einsatzkräfte, die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie die von Ärzte ohne Grenzen und der französischen Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte »Aquarius« beteiligten sich an den »Rettungsaktionen«.

Seit Wochen schon hält der Zustrom sogenannter Flüchtlinge aus den Staaten der Sahel-Zone über das Mittelmeer Richtung Italien an. Seit Anfang des Jahres haben auf diesem Weg über 171.000 Menschen das Land auf diesem Weg erreicht. Knapp 4.700 Personen haben bei der versuchten Überquerung des Mittelmeers ihr Leben verloren.

Die Zahl der von Asylbewerbern und »Flüchtlingen« verursachten Unruhen und Aufständen in zahlreichen italienischen Städten hat in den vergangenen Wochen ebenfalls deutlich zugenommen. Jüngstes Beispiel sind die Gewaltexzesse und Randale in Turin. 

Ein Grund für die Gewalt seitens der »Flüchtlinge« ist darin zu finden, dass sie der Ansicht sind, dass man sie an der Weiterreise nach Deutschland hindert. Sie wollen unbedingt nach Deutschland; schließlich bekämen sie dort ja Geld. Einen entsprechenden Bericht über derartige Motivation hatte das »Europamagazin« publiziert. 

Und viele argumentierten ihr Bestreben nach Deutschland zu kommen, mit dem in der Zwischenzeit fast schon legendären Satz: »Frau Merkel hat mich eingeladen!«

Sven von Storch

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