Der Erste Weltkrieg ist noch nicht zu Ende (Dr. Barki)

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Der Erste Weltkrieg ist noch nicht zu Ende (Dr. Barki)
Datum: 21.02.2025 - 10:30 Uhr

Die Unterdrückung der ethnischen Minderheiten durch das Zelenskyj-Regime, schwerste Völkerrechtsverletzungen durch dieses gegenüber der russischen Minderheit, in den durch Russland nun eigengliederten Gebiete. Und dann der Bruch der zwei Minsker Abkommen.

»Der Erste Weltkrieg und die anschließenden Friedensdiktate haben Europa grundlegend verändert. Die Staaten der Europäischen Mitte wurden unter dem Vorwand der Kriegsschuld bestraft, deren politische und wirtschaftliche Struktur zerstört, Grenzen willkürlich geändert, Millionen Menschen, darunter 4 Millionen Ungarn unter Fremdherrschaft gestellt und dem Schicksal einer unterdrückten Minderheit preisgegeben.« (Eva-Maria-Barki: »100 Jahre Trianon: 100 Jahre anglo-amerikanische Geopolitik in Europa«, in: Elmar Forster: »Ungarn: Freiheit und Liebe – Plädoyer für eine verleumdete Nation und ihren Kampf um Wahrheit«)

Europa wurde nach dem I. Weltkrieg in einen permanenten Kriegszustand versetzt, der nicht nur in den Zweiten Weltkrieg mündete, sondern auch nach der europäischen Wende bis heute andauert, da die Probleme bis heute dieselben sind und nicht gelöst wurden. Der amerikanische Außenminister Lansing sagte nach den Friedensdiktaten treffend: »Wir haben Friedensverträge, aber sie werden keinen Frieden bringen, weil sie auf dem Treibsand des Eigennutzes gegründet sind.«

Die europäische Mitte als politischer und wirtschaftlicher Faktor sollte zerschlagen werden. Eine Tendenz, die sich wie ein roter Faden bis heute durchzieht und in immer wiederkehrenden Versuchen der Teilung Europas ihren Niederschlag findet.

In der Folge übernahmen die USA die Rolle des untergehenden britischen Weltreiches. Das Ziel der transatlantischen Gemeinschaft ist unverändert die wirtschaftliche und politische Schwächung Europas und Sicherung des transatlantischen Einflusses. Hierzu gehört die Instrumentalisierung Europas gegen Russland, das als konkurrierende Weltmacht ausgeschaltet werden soll.

Die ideologische Grundlage der feindlichen Politik gegen die europäische Mitte bildet die 1904 von Halford Mackinder in London veröffentlichte Studie »The Geographical Pivot of History«. In dieser beschreibt er die politische, wirtschaftliche und strategische Überlegenheit einer Kontinentalmacht gegenüber Seemächten. Seine Heartland Theorie lautet: Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland. Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel, das ist Eurasien. Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die ganze Welt. Damit zeigt er auf, dass die globale Machtposition Großbritanniens durch die aufstrebende Kontinentalmacht in Europa gefährdet ist, weil nur eine Landmacht zu globaler Herrschaft führen kann. Er unterstreicht die Bedeutung Mittel- und Osteuropas als Gefahrenquelle, die beseitigt beziehungsweise beherrscht werden muss.

Der amerikanische Politologe George Friedmann hat in einem Vortrag im März 2015 zugegeben, dass diese Theorie – die bis heute in den USA auf der Militärakademie gelehrt wird – seit 100 Jahren Grundlage der amerikanischen Außenpolitik ist, nämlich die Verhinderung einer eurasischen Kontinentalmacht. Konkret: eine Kooperation zwischen Deutschland und Russland muss mit allen Mitteln verhindert werden. In diesem Sinne ist auch die Bedeutung Mittel- und Osteuropas zu sehen, das als Pufferzone eine Verbindung mit Russland beziehungsweise Eurasien verhindern soll.

Auf alle Fälle sind die links-liberalen Brüsseler Soros-Eliten Eliten alarmiert- wie deren Propaganda-Medien framen:

»Ukraine als Exempel:  Trumps Spiel mit der Weltordnung«
Innerhalb weniger Tage hat die US-Regierung unter Donald Trump auch geopolitische Schockwellen durch Europa geschickt. Rund um die Frage des russischen Angriffskriegs holten die USA den russischen Präsidenten Wladimir Putin zurück aufs Verhandlungsparkett. Ihre europäischen Verbündeten schickten sie dafür an die Seitenlinie und stellten zugleich das Bündnis in seiner Gesamtheit infrage. Die Rede von einer neuen Weltordnung scheint plötzlich nicht mehr weit hergeholt. (ORF)

Die gesamte Erklärung und noch mehr Hintergrundinformationen hier.

Sven von Storch

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