Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt!
Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt!
Datum: 03.07.2025 - 10:53 Uhr
Am 26. Juli wird in Berlin eine Parade der Regenbogenfraktion und von LGQBT-Propagandisten stattfinden. Diese wollten, dass auf dem Reichstag deren Banner - die gekaperte und missbräuchlich verwendete Flagge mit den Farben des Regenbogens - hochgezogen werden sollte. Doch da hatten jene Propagandisten die Rechnung offensichtlich ohne die aktuelle Bundestagspräsidentin Klöckner gemacht. Die nämlich machte jedwedem Ansinnen in dieser Richtung einen dicken fetten Strich durch die Rechnung. Auf dem Berliner Reichstag werden keine Regenbogenflaggen wehen.
Die Queer-Bewegten zeigten sich empört ob der Entscheidung Klöckners und versuchen seitdem mit allen möglichen Mitteln der Beeinflussung und massiven medialen Kampagnen, ihren Willen und ihre Forderungen irgendwie doch noch druchgedrückt zu bekommen. Doch selbst da mussten die LGQBT-Propagandisten einen schweren Rückschlag hinnehmen. In einer Sendung beim per Zwangsabgabe finanzierten GEZ-TV erteilte nämlich jetzt auch Merz eine eindeutige Absage an diese Ambitionen. Vor allem aber seine Wortwahl dürfte bei manchem Regenbogenfetischisten den roten Balken in Zornesröte verfärbt haben.
Merz begründete seine Absage wörtlich: »Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt!« Und er ergänzte, dass man auf dem Bundestag nicht Flaggen nach Belieben hissen könne. Am 17. Mai, dem bundesweiten Gedenktag zur Homophobie, zeige man auf dem Reichstag die Regenbogenflagge. Das sei, so Merz, vollkommen ausreichend.
Seine Worte sorgen dafür, dass sich jetzt aber auch wirklich alles, was den Spektren von Queer über nicht-binär und LGQBT bis hin zu sämtlichen sonstigen jener Bewegungen zugehörigt ist, sich medial lautstark empört und noch massivere Kampagnen auffahren will. Merz sieht sich jetzt den Hass- und Hetzkampagnen ausgesetzt, die er - so hat er es jedenfalls vollmundig verkünden lassen - bekämpfen will. Die Vermutung, dass er in diesem Fall jedoch stillhalten wird, liegt nahe. Es sind nämlich aus seiner Sicht die »politisch Falschen«, die gegen ihn hetzen.
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