Demonstrationen gegen Israel trotz Verbot
Demonstrationen gegen Israel trotz Verbot
Datum: 08.09.2025 - 11:43 Uhr
Einstufung als Terroristen
Palestine Action hat seit Anfang Juli, als die Gruppe vom Parlament unter Berufung auf die »Terrorgesetzgebung« verboten wurde, mehrere Aktionen in ganz Großbritannien durchgeführt. Sich selbst bezeichnet die Gruppe als »Protestgruppe« gegen Israel und nicht um eine terroristische Vereinigung. Das Verbot bedeutet, dass sowohl die Teilnahme an der Organisation als auch die öffentliche Unterstützung für sie illegal sind.
Harte Gesetzgebung
Wer dies öffentlich tut, kann bis zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt werden. Die Strafandrohung ließ die Demonstranten in London jedoch nicht abschrecken. Nach Angaben des Veranstalters nahmen am Samstagnachmittag rund 1.500 Menschen an der Demonstration vor dem Parlament teil. Die Teilnehmer schwenkten palästinensische Flaggen, skandierten »Free Palestine« und das bekannte »From the river to the sea«, Mit jenem Slogan wiird Israel das Existenzrecht abgesprochen. Außerdem hielten die Palästineneser und ihre Sympathisanten Schilder mit Botschaften wie: »Ich unterstütze die Palestine Action« hoch, berichtet die BBC.
Festnahmen und Widerstand
Die Londoner Polizei gab am X bekannt, dass die Festnahmen erfolgten, nachdem Personen ihre Unterstützung für die verbotene Gruppe zum Ausdruck gebracht und Widerstand gegen die Polizei geleistet hatten. Der Erklärung zufolge wurden die Beamten mit Schlägen, Tritten, Spucken und dem Werfen von Gegenständen sowie verbalen Beschimpfungen konfrontiert. Der Polizeieinsatz dauerte bis in die Nacht zum Sonntag an.
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