Das Einknicken der SPD sorgt für einen weiteren Absturz in den Umfragen

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Das Einknicken der SPD sorgt für einen weiteren Absturz in den Umfragen
Datum: 23.01.2018 - 09:21 Uhr

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die SPD einmal eine Volkspartei war. Sie war bei den Wahlen so stark, dass sie sogar den Kanzler stellen konnte. Doch bei einem Blick auf die heutigen Protagonisten dieser Partei scheinen solche Momente ganz weit weg. Heute lenken Schulz, Nahles, Stegner und Menschen dieses Schlages die Geschicke der SPD. Ihre »Erfolge« lesen sich wie eine Sammlung von Pleiten, Pech und Pannen. Das bisherige »Meisterstück« dieses Führungsgremiums ist der aktuelle Umfaller beim Thema Große Koalition.

Noch am Wahlabend hatte Schulz vollmundig verkündet, man habe das Votum der Wähler verstanden: diese wollen keine Fortsetzung der GroKo. Nahles grölte lauthals Richtung Union, dass es von jetzt an »in die Fresse« geben würde. Und Stegner schwadronierte, dass eine Absage an die GroKo auch noch Monate nach der Wahl Gültigkeit habe. Alles glatt gelogen, wie der Bürger heute weiß. Alle drei sind eingeknickt. Die Gier, sich weiterhin am gut gefüllten Regierungstrog bedienen zu können, war größer als die Verantwortung gegenüber dem Wählerwillen.

Die gesamte Parteiführung der SPD geiert nach den vom Bürger mit dessen Steuergeldern subventionierten Posten und Pöstchen in der Bundesregierung. Um da ganz vorne mit dabei zu sein, verraten diese Spezialdemokraten ihre Wähler. Doch das rächt sich bereits jetzt. In der aktuellen Forsa-Umfrage kommt die SPD nur noch auf 17 Prozent der Wählerstimmen. Für die einstmals große, mächtige, bestimmende SPD ist ein solches Resultat nur eins: blamabel.

Sven von Storch

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