Dänemark reißt reine Einwanderungssiedlungen ab

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Dänemark reißt reine Einwanderungssiedlungen ab
Datum: 19.07.2022 - 11:21 Uhr

Der Gelleruppark in Århus ist eine für Dänemark typische Einwanderungssiedlung. In der in den späten 1960er-Jahren errichteten Plattenbausiedlung liegt der Ausländeranteil bei etwa 90(!) Prozent. Es habe dort eine regelrechte Ghettoisierung stattgefunden und sich eine Parallelgesellschaft gebildet, in der nicht mehr die rechtsstaatlichen Regeln Dänemarks gelten, kritisierte die dänische Regierung bereits vor vier Jahren und legte eine Art Fahrplan hinsichtlich dieser Einwanderungssiedlungen vor. Ein Sprecher der Regierung sagte wörtlich: »Die Zeit der Ghettos ist vobei.« Nach massiver Kritik wurde dann der Wortlaut etwas abgeändert; nun heißt es, dass die Zeit der Parallelgesellschaften ein Ende haben müsse. Im Kern aber bedeutet das genau dasselbe.

Ein Teil der Bewohner des Gellerupparks mit seinen 1.776 Wohnungen, bewohnt laut von der dänischen  Regierung veröffentlichten statistischen Daten mit über 5.000 Menschen, protestiert zwar gegen den geplanten Abriss, stößt damit aber auf wenig Zuspruch. Der Großteil der Dänen ist mit dem Kurs der Ausländerpolitik der Regierung von Mette Fredriksen sehr einverstanden. Die Dänen wollen ein Dänemark für die Dänen, die Bilder aus angrenzenden Ländern wie Deutschland oder Schweden mit der überbordenden Kriminalität durch ausländische Clans oder Jugendbanden sind ihnen ein abschreckendes Beispiel.

Einigen allerdings geht selbst dieser restriktive Kurs noch nicht weit genug. Sie sind der Überzeugung, dass es einfacher und besser wäre, wenn die Menschen der Dritten Welt in ihren Heimatländern blieben, um dort den Aufbau der eigenen Staaten voranzutreiben. Solche Vorschläge allerdings finden derzeit (noch) keinen ausreichenden Zuspruch, selbst in der dänischen Reigerung nicht.

Sven von Storch

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