Dänemark_ Kriminelle Einwanderer sollen Haftstrafen im Kosovo verbüßen

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Dänemark_ Kriminelle Einwanderer sollen Haftstrafen im Kosovo verbüßen
Datum: 17.12.2021 - 10:54 Uhr

Wie in vielen anderen westlichen Länderen auch hat mit der extremen Zunahme der Zuwanderung nach Merkels politischen und gesetzeswidrigen Alleingang aus dem September 2015 auch die Kriminalität exorbitant zugenommen. Die Zahl der Häftlinge in Dänemark ist seit dem Asyljahr 2015 um 19 Prozent gestiegen, und die rund 4.000 verfügbaren Gefängnisplätze im Land reichen nicht mehr aus.

Die dänische Regierung will nun die Zahl der Gefängnisplätze zwischen 2022 und 2025 um 326 neue Plätze erhöhen. Außerdem werden 300 Plätze im Kosovo angemietet. Dort sollen die zur Abschiebung verurteilten Zuwanderer laut Abkommen ihre Haftstrafen verbüßen und nach Verbüung der Haft unmittelbar in die Quellländer abgeschoben werden. Eine Rückkehr nach Dänemark ist nicht vorgesehen.

Im vergangenen Jahr wurden 350 der Häftlinge in Dänemark zur Abschiebung verurteilt, schreibt The Guardian.

»Bis 2025 werden uns bis zu 1.000 Plätze in den Gefängnissen fehlen«, sagte der dänische Justizminister Nick Hækkerup in der Erklärung. »Mit der Vereinbarung werden wir 300 Gefängnisplätze im Kosovo anmieten um so die Gefängniskapazitäten in Dänemark um mehrere hundert Plätze zu erweitern«, heißt es in der Erklärung.

Ganz neu ist die Idee nicht, Gefängnisplätze im Ausland anzumieten. Norwegen und Belgien haben zuvor in den Niederlanden Gefängniszellen gemietet. Allerdings sind jene Gefängniszellen für »herkömmliche« Straftäter vorgesehen, die nach Abbüßung der Haft wieder in das entsprechende Ausgangsland zurückkehren können. Mit der Anmietung von Abschiebehaftplätzen geht Dänemark einen neuen Weg.

Sven von Storch

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