Corona-Pandemie sorgt für Rekordschuldenstand der USA
Corona-Pandemie sorgt für Rekordschuldenstand der USA
Datum: 23.09.2020 - 08:21 Uhr
Zu Beginn seiner Amtszeit als Präsident der USA kündigte Donald Trump an, dass er die Verschuldung des Landes bremsen und zurückführen werde. Seine Gegner und Kritiker überhäuften ihn mit Häme und Spott. Das würde niemals gelingen, waren sie sich sicher. Der sie sich selbst als Intimfeind bezeichnende umstrittene Milliardär George Soros wettete sogar einen Teil seines Vermögens gegen Trump und prophezeite, dass die US-Börse unter Trump einen Absturz erleben würde.
Nicht davon geschah. Die US-Wirtschaft erholte sich, die Verschuldung wurde zunächst gestoppt, danach wie von Trump vorhergesagt zurückgefahren, die US-Börse sprang von einem Rekordwert zum nächsten. Soros sah sein verwettetes Geld schon den Bach runter gehen. Alles sprach für Trump, seine Gegner und Kritiker waren stumm geworden. Doch zu deren Glück entwischte - unvorgesehen? - ein Krankheitserreger aus einem chemischen Labor in einer Stadt in der Volksrepublik China und sorgte für eine weltumgreifende Pandemie.
Seit jenem »Missgeschick« in Wuhan bricht weltweit die Wirtschaft ein. Auch und insbesondere in den USA. Der Schuldenstand des Landes ist auf den neuen Rekordwert von fast 85 Billionen US-Dollar gestiegen. Exakt waren es 84.730.000.000.000 US-Dollar Schulden; das entspricht 435 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der USA und geht einher mit dem Wirtschaftseinbruch des Landes im zweiten Quartal 2020.
Für Trumps Gegner und Kritiker, die auf einen Wahlsieg des Sozialisten Biden bei der im kommenden November stattfindenden Präsidentschaftswahl hoffen, ist das natürlich Wasser auf ihre Mühlen. In jeder Krise und in jedem Krieg gibt es nun einmal Profiteure.
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