Clinton will die Grenzen der USA abschaffen
Clinton will die Grenzen der USA abschaffen
Datum: 12.10.2016 - 07:25 Uhr
Die von Julian Assange und seiner Enthüllungsplattform »Wikileaks« angekündigte Aufklärungskampagne über Hillary Clinton und ihre wahren Absichten wartete am vergangenen Wochenende mit einem ersten Paukenschlag auf. In einer Rede vor Wallstreet-Vertreter, für die sie pro Stunde mit bis zu 250.000 US-Dollar entlohnt wird, hat sie sich für einen Wegfall der US-Grenzen ausgesprochen. Ihr Traum sei ein gemeinsamer Markt mit »offenem Handel und offenen Grenzen«.
Diese und zahlreiche weitere ihrer Aussagen, die mitunter deutlich von denen im Wahlkampf abweichen, finden sich unter anderem hier bei »Zerohedge«: Hillary's Paid Wall Street Speech Transcripts.
Neben der Zweizüngigkeit Clintons geht aus diesen Dokumenten deutlich hervor, wie eng die Verknüpfung Clintons mit der Wallstreet ist und wie sehr sie auf die Unterstützung aus diesen Kreisen angewiesen ist. Eine unabhängige Politik für alle US-Amerikaner sei so nicht möglich. Clinton gibt in diesen Dokumenten offen zu, dass sie aufgrund ihrer exponierten Stellung ohnehin sehr weit weg von den Problemen der amerikanischen Mittelklasse wäre.
Erwartungsgemäß erntete Clinton für ihre Aussagen reichlich Kritik aus dem Trump-Lager. Dessen Sprecher sieht in den Dokumenten die Bestätigung »für Clintons katastrophale Pläne, die Grenzen völlig zu öffnen.« Dass Clinton diese hochbezahlten Reden im Geheimen hinter verschlossenen Türen hielt, habe einen Grund: »ihre wahren Absichten zerstören die amerikanische Souveränität, die wir kennen.« Dies und viele andere ihrer Aussagen veranschaulichten, »warum Hillary Clinton einfach ungeeignet ist, Präsidentin zu werden.«
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