Christenverfolgung nimmt weltweit weiter zu

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Christenverfolgung nimmt weltweit weiter zu
Datum: 12.01.2018 - 09:20 Uhr

Die Organisation »Open Doors« setzt sich für die verfolgten Christen weltweit ein. Auf ihren Seiten hat sie aktuell den Weltverfolgungsindex 2018 vorgestellt. Aus dieser Studie geht hervor, dass die Zahl der verfolgten Christen auf bereits hohem Niveau noch weiter zugenommen hat. Von den rund 600 Millionen Christen weltweit sind mehr als ein Drittel von ihnen der Verfolgung, Beschneidung der Religionsausübung, Misshandlung, Einkerkerung, Versklavung, Mord und Totschlag ausgesetzt. 

Spitzenreiter in dieser schockierenden Rangliste ist Nordkorea. Dort werden entdeckte Christen entweder an Ort und Stelle hingerichtet oder in Straflager verschleppt. Etwa 70.000 von ihnen fristen dort ihr Dasein, etwa 300.000 Menschen leben ihr Christentum im Geheimen aus. Das Regime des Diktators Kim macht staatlich geförderte Jagd auf die Christen im Land.

Auf Rang Zwei folgt, wenig überraschend, Afghanistan. In dem islamisch geführten Staat finden sich nur einige wenige Tausend Christen. Da es sich bei ihnen überwiegend um Konvertiten handelt, haben sie gemäß des Korans, der Grundlage des islamischen Rechts Scharia, den Tod verdient. Wer dem islamischen Glauben dem Rücken kehrt und sich von ihm abwendet, muss sterben. So ist er, der angeblich so friedliche Islam - wie man ihn in Deutschland seitens Merkel und Konsorten immer wieder propagiert. Allerdings ist es in Afghanistan weniger die schwache Zentralregierung, die hier Jagd auf Christen gemacht. Es sind primär die regionalen Stammesfürsten, die die treibenden Kräfte sind.

Auf den weiteren Plätzen folgen Länder, deren Nennung in diesem Zusammenhang ebenfalls wenig überraschend sein dürfte: Somalia, Sudan, Pakistan, Eritrea, Libyen, Irak, Jemen, Iran. Alles islamische Länder. Erst auf Rang 11 folgt mit Indien das nächste nicht-islamische Land. 

Sven von Storch

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