Christen sollen nicht AfD wählen dürfen
Christen sollen nicht AfD wählen dürfen
Datum: 29.08.2024 - 09:24 Uhr
Kirche aufseiten des woken “Ancien Regime”
Wer so spricht, müsste wissen: Dass er von nun an von den Wählern dieser Partei zum Propagandisten des “Ancien Regime“ gezählt werden wird. Immerhin wollen – laut mittlerweile wohl überholten Umfragen aufgrund des islamistischen Messer-Terrors – in Sachsen 32 Prozent die AFD und die Wagenknecht-Partei 15 Prozent wählen. In Thüringen käme die AfD auf 30, Wagenknecht auf 20 Prozent.
Der historische Begriff „Ancien Regime“ wird für das dekadent-spätfeudalistische Regime unter dem letzten Bourbonen-König Ludwig XVI verwendet. Mit diesem alten Regime hatte die katholische über Jahrhunderte paktiert. Bis beide von der Französischen Revolution hinweggefegt wurden.
Mit diesem irrsinnigen Wahnsinn kann sich die katholische Kirche Deutschlands nun in das, von ihr schon ausgeschaufelte Grab, bequem zur letzten Ruhe betten. Die woken Links-Parteien werden auf sie hineinspucken, und die islamistischen Neuankömmlinge werden es dann endgültig zuwerfen.
Bevormundung wie im finstersten Mittelalter
Wer so unverfrohren mit totalitaristischer Rhetorik für ein abgewirtschaftetes fassaden-demokratisches Ancien Regime argumentiert, zündelt mit dem Funken einer Revolution. Indem er die Menschen für blöde erklärt, wenn sie eine demokratische Auswahl treffen:
“Diese Partei will unser demokratisches, freiheitliches System umstürzen. Davor muss ich … Christen warnen.“
– so Bätzing gegenüber dem „Tagesspiegel“.
Und der oberste Limburger Kirchen-Bürokrat redet sich geradezu in Rage:
„Rechtsextremistische Parteien wie die AfD in Thüringen sind für Christinnen und Christen nicht wählbar.“
Dann wieder unverhohlene Manipulation:
„Die Wahl ist Bürgerpflicht. Dazu ermutigen wir. Wir wollen aber auch Orientierung bieten.“
Unfassbar auch die Geschichts-Klitterung genau jener Kirche, die im Nationalsozialismus mit dem Dritten Reich kooperierte.
Rechtsextreme Parteien könnten für Christen…
… „kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind auch nicht wählbar“.
Was auch für Parteien gelte, „die am Rande dieser Ideologie wuchern“. – Von linksradikalen Parteien wie den Grünen mit ihrer menschenverachtenden woken Todes-Ideologie spricht er freilich nicht.
Aber auch das „Bündnis Sarah Wagenknecht” grenzt Bätzing aus (BSW): Spräche sich doch die AfD…
… „für den russischen Präsidenten Wladimir Putin aus in einer Situation, in der Russland ein souveränes Land überfallen hat und seit fast drei Jahren mit Krieg überzieht.“
Wer also angesichts dessen mit Putin sympathisiere,…
… „hat für mich keine politische Autorität und gefährdet zentrale demokratische und völkerrechtliche Grundsätze und unsere europäische Friedensordnung.“
– so Bätzing weiter. (faz)
Deutscher Bundespräsident steht für das Ancien Regime
Fast scheint es, als hätten sich beide Vertreter des alten Regime miteinander abgesprochen: Denn Steinmeier hatte im ZDF-Sommer-Interview davon gesprochen:
Wer die „Grundfesten unserer Demokratie“ angreife, “in dessen Hände dürfe Macht nicht gelangen.“ Stattdessen müsse man aber für diejenigen kämpfen, …
…„die für das von manchen verhasste System stehen“.
Gemeint sind damit die Altparteien, die derzeit – besonders in Thüringen – um ihre Macht fürchten müssen und deren gleichgeschalteter Staatsfunk:
Dabei gehe es um die Politik, politische Institutionen, Gewerkschaften, Parteien, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und freie Medien, sagte Steinmeier. Solche Anti-Establishment-Parteien machten keine…
… „Angebote, die dieses Land jeden Tag ein Stück besser machen wollen, sondern die ein anderes Land wollen“. (Philosophia Perennis)
Allen Vertretern eines Ancien Regime war aber gemeinsam. Dass sie die drohenden Zeichen einer bevorstehenden Revolution nicht erkannten und banalsisierten:
Als Ludwig der XVI am Vorabend der französischen Revolution von einem seiner erfolglosen Jagdausritte zurückkehrte, notierte er in sein Tagebuch:
“Nichts Besonderes passiert.“
Als dann das ehrwürdige Schloss Versailles gestürmt wurde, soll er zu seinem Diener gesagt haben:
“Das ist ja eine Revolte!“
Dieser erwiderte ihm kühl:
“Nein, Sire! Das ist eine Revolution!“
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