China stellt Förderung für E-Mobilität ein
China stellt Förderung für E-Mobilität ein
Datum: 13.01.2020 - 09:48 Uhr
Wer sich als Unternehmer ganz und gar einer Ideologie verschreibt und deswegen so gut wie alle wirtschaftlichen Aspekte über Bord wirft, sollte sich nicht wundern, wenn ein solches Vorgehen komplett in die Hose geht. Der Volkswagen-Konzern mit seinen zwölf Marken war breit aufgestellt und für die Zukunft gut gerüstet, bis auf einmal ein ganz besonderer schwedischer Teenager entschloss, nicht mehr in die Schule zu gehen. Der Dieselskandal und die Manipulationen hinsichtlich des Schadstoffausstoßes waren auch nicht unbedingt imagefördernd. Dennoch verkaufte der Konzern nach wie vor Fahrzeug in großer Zahl, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter an den Standorten in Deutschland waren sicher. Bis dann die Chefideologen das Heft des Handelns in die Hand nahmen.
Man müsse sich auf die neuen Herausforderungen einstellen, hieß es dazu aus dem Hauptwerk in Wolfsburg. Die Zukunft läge beim Elektroantrieb, der Verbrennungsmotor sei überholt. Also richtete man sich ausschließlich auf den Elektroantrieb aus; einem Antrieb, bei dem zur Rohstoffgewinnung den Menschen in Südamerika das Grundwasser abgegraben wird (Lithium), kleine Kinder in Zentralafrika wie Sklaven zur Arbeit in die Minen geprügelt werden (Kobalt, Frau Baerbock. Kobolde gibts in Irland) oder der Erdboden in China mit radioaktiver Strahlung in so hoher Dosis beschossen wird, dass dort in den nächsten 5.000 Jahren nichts mehr wächst (seltene Erden). Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit der ganz besonderen Art.
Vor allem auf dem für den Volkswagenkonzern am stärksten wachsenden Markt in China wollte man mit seiner eigenen Vorstellung der Elektromobilität punkten und ordnete dieser propagierten Antriebsart alle anderen technischen Innovationen unter. Da ist es ein echter Schlag ins Kontor, dass China sich so gar nicht an jener Elketromobilitätspropaganda orientiert und schlicht und ergreifend die Fördermittel für die Elektromobilität streicht. Stattdessen wolle man in den Bereichen synthetischer Kraftstoffe und dem Wasserstoffantrieb mehr Forschungs- und Fördergeld investieren, hat die chinesische Regierung beschlossen - und den sich einseitig auf den hierzulande politisch, medial und von Lobbyisten gehypten Elektroantrieb ausgerichteten deutschen Automobilherstellern, vor allem Volkswagen, das neue Jahr aber einmal so richtig nachhaltig vergällt.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment