Chef eines Libanesen-Clans droht Polizisten
Chef eines Libanesen-Clans droht Polizisten
Datum: 05.02.2020 - 09:14 Uhr
Die Clan-Kriminalität in Berlin ist nach wie vor ein großes Problem der Stadt - und wird es absehbar auch bleiben. Die halbherzigen Maßnahmen des Innensenators Andreas Geisel (SPD) sind untauglich und nichts anderes als Alibi-Aktionismus. Richtig durchzugreifen traut man sich bei der SPD offenbar nicht. Gerüchteweise hängt das damit zusammen, dass die meisten der kriminellen Clans libanesische Wurzeln haben und eine berüchtigte Migrantin mit libanesischen Wurzeln Mitglied in der SPD ist.
Fakt ist, dass Issa Rammo Chef eines solch kriminellen Libanesen-Clans ist. Im Strafregister des 52-Jährigen finden sich bisher 21 Eintragungen, seine Sippenmitglieder sollen laut Meldungen mit Bezug auf einen Bericht des Berliner LKA in 1.146 als Tatverdächtige aufgeführt werden. Der Rammo-Clan ist vor allem im Bereich von Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Drogenhandel, Raubüberfällen, Gewaltdelikte bis hin zum Mord aktiv.
Drei Sippenmitglieder stehen derzeit wegen des Einbruchs in das Bode-Museum am 27. März 2017 vor Gericht. Eine 100 KG schwere Goldmünze wurde geraubt, bis heute gibt es keine Spur von der Beute im Wert von 3,75 Millionen Euro.
Mitte März muss sich der Clan-Boss selbst vor Gericht verantworten. Er hatte bei einer Kontrolle einen Polizisten mit Migrationshintergrund beleidigt und bedroht haben. Rammo forderte von dem Polizisten Respekt »vor dem Clan-Chef« ein. Der Polizist blieb ungerührt und unterstrich seine Forderung, Rammo möge seine Hände zeigen, mit dem Zücken der Dienstwaffe. Daraufhin wurde der Beamte als »Hurensohn« bezeichnet und ihm müsse klar sein, dass er sich »mit dem Teufel« anlege.
Rammo kennt offensichtlich die politischen und justiziaren Entscheidungsträger in Berlin recht gut. Er gab dem Beamten nämlich noch einen Satz mit auf den Weg: »Was wollt ihr machen? Uns passiert doch eh nichts.«
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