Chef der Schwedendemokraten spricht vor EU-Wahl offen vom Volksaustausch
Chef der Schwedendemokraten spricht vor EU-Wahl offen vom Volksaustausch
Datum: 04.06.2024 - 08:44 Uhr
Einen Volksaustausch gebe es in Europa nicht. Das behaupten Altparteienvertreter und die ihnen sich unterworfen habenden angepassten Medien und für ihre Stellungnahme teuer eingekaufte »Experten«. Dieser Begriff sei von der »Neuen Rechten« genau so frei erfunden wie der der »Umvolkung«. Es gebe, so behauptet vor allem das politisch linke Spektrum im besonders auffälligen Einklang mit anderen Altparteien, keine Einwanderung von Negern, Asiaten und Muslimen nach Europa mit dem Ziel, die dort ansässige Bevölkerung zu verdrängen. So die offizielle Lesart, die von den gesteuerten Medien entsprechend publiziert wird.
Jimmie Åkesson, der Chef der Schwedendemokraten (SD), sieht das ganz anders. Unmittelbar vor der Europawahl haben die SD eine erneute Wahlkampagne mit einem neuen Wahlplakat gestartet. »Mein Europa baut Mauern gegen den Volksaustausch!« ist da zu lesen, mit einem Konterfei von Jimmie Åkesson.
»Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der ideologische Paradigmenwechsel der 1970er Jahre – von Homogenität und Assimilation zum Multikulturalismus – in der Praxis demografische Konsequenzen hatte, die langfristig zu einem Bevölkerungsaustausch in Schweden und Europa führten«, schreibt er und fährt fort: »Dass es, zumindest nach der linksliberalen Behauptung, eine ‚rassistische und rechtsextreme Verschwörungstheorie‘ gibt, die Ähnliches behauptet, geht mich nichts an. Ich bin weder Rassist noch Verschwörungstheoretiker.«
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