C.G. Haenel soll neues Gewehr der Bundeswehr liefern
C.G. Haenel soll neues Gewehr der Bundeswehr liefern
Datum: 15.09.2020 - 11:24 Uhr
Die Bundeswehr bekommt 120.000 neue Gewehre. Der Auftrag zur Lieferung mit einem Umfang von etwa 250 Millionen Euro geht an die Firma C.G. Haenel in Suhl. Der langjährige Belieferer der Bundeswehr Heckler & Koch bleibt nach den Irrungen und Wirrungen um die Schwächen der aktuellen Waffe vom Typ G36 außen vor. Das halbautomatische Gewher vom Typ MK556 der Firma Haenel soll die neue Standardwaffe der Bundeswehr werden.
Die Firma blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1840 wurde das Unternehmen in Suhl als Waffen- und Fahrradfabrik gegründet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Unternehmen enteignet und firmierte als VEB Fahrzeug- und Jagwaffenwerk »Ernst Thälmann« weiter. 2008 wurde das Unternehmen unter seinem ursprünglichen Namen neu gegründet; in all den Jahren wurden Waffen verschiedener Typen hergestellt.
Nur hat der ganze Geschäftsabschluss einen riesigen Haken. Denn Haenel gehört schon lange nicht mehr Haenel. Haenel gehört zur Merkel(!)-Gruppe, die wiederum gehört zum arabischen Waffenhersteller Caracal International und der wiederum gehört zum Staatskonzern Tawazun, einem Unternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
Faktisch bedeutet das, dass die Merkel-Regierung 250 Millionen Euro in die Staatskasse der Vereinigten Arabischen Emirate spült, um neue Waffen für die Bundeswehr zu beschaffen. Vor kurzem hatte Haenel vom sächsischen Innenministerium den Zuschlag für die Ausrüstung der dortigen Landespolizei mit 2.300 Sturmgewehren des Typs CR223 erhalten. Auch das Geld dafür geht in die Kassen der Scheichs der VAE.
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