CDU gibt offiziell Einwanderungspolitik auf

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CDU gibt offiziell Einwanderungspolitik auf
Datum: 13.05.2024 - 10:36 Uhr

Im Rahmen der neuen Strategie der Partei hat die CDU auf ihrem jüngsten Parteitag ein neues Programm verabschiedet. Das neue 70-seitige Richtliniendokument ersetzt das bisherige, das inzwischen 16 Jahre alt und veraltet ist. Obwohl die Partei nach ihrer Wahlniederlage im Jahr 2021 kürzlich den Thron als umfragenstärkste Partei Deutschlands zurückerobert hat, befürwortet sie immer noch Masseneinwanderung, hat viele der linken kulturellen Werte ihrer Rivalen übernommen und greift Konservative in ganz Europa, insbesondere den ungarischen Ministerpräsidenten.

Die CDU weiß jedoch, dass die deutsche Bevölkerung die Einwanderung aus der Dritten Welt und andere linksliberale Kulturvorstellungen satt hat und arbeitet daran, ihre Positionen zu den drängendsten Fragen, mit denen Deutschland konfrontiert ist, neu zu definieren. Dabei setzt die Partei auf eine strengere Asylpolitik und den Bezug zum Islam, eine andere Energie- und Klimapolitik und nicht zuletzt auf die Sicherheit des Landes. Auch Angela Merkels alte Plattitüde von einer deutschen »Willkommenskultur« gegenüber Einwanderern aus der Dritten Welt musste entkräftet werden.

Obwohl das neue Parteiprogramm Ziele enthält, die nur schrittweise erreicht werden können, ist klar, dass es in erster Linie den Wunsch widerspiegelt, die Regierungsmacht zurückzugewinnen. Am ersten Kongresstag wurde der 68-jährige Friedrich Merz erneut zum Vorsitzenden gewählt, nachdem er versichert hatte, dass er klare Ambitionen habe, vor der Bundestagswahl im nächsten Herbst Kanzler zu werden. Scharfe Kritik richtete Merz an die frühere christdemokratische Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er sagte, die CDU habe während der 16-jährigen Regierungszeit der ersten deutschen Bundeskanzlerin ihr Profil verloren und die Wähler müssten nun davon überzeugt werden, ihren Weg zurück zu finden.

»Sie müssen wissen, wer wir sind, wo wir stehen und was wir wollen«, sagte Merz. Allerdings gibt es viele Zweifel an der CDU, da die Partei sich auf ein Bündnis mit einer der derzeit in Deutschland herrschenden linken Parteien vorbereitet, eine Tatsache, die die Konkurrenzpartei Alternative für Deutschland (AfD) immer wieder betont hat. Die CDU hat ein Regierungsbündnis mit der AfD ausgeschlossen, weshalb Grüne, SPD und FDP die wahrscheinlichsten Partner in einer neuen Regierung sind. Kurz gesagt: Es bedeutet mehr Masseneinwanderung und eine stärker linksgerichtete Politik, die viele der CDU-Wähler ablehnen, da die CDU große Zugeständnisse machen muss, um ein Bündnis mit der AfD zu vermeiden, was theoretisch – insbesondere nach dem neuen Parteiprogramm – der Fall ist - sollten seine natürlichen Partner sein.

Sven von Storch

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