CDU-Generalsekretärin betrachtet Wähler als Ratten
CDU-Generalsekretärin betrachtet Wähler als Ratten
Datum: 28.05.2018 - 09:18 Uhr
Die Aufgabe eines Rattenfängers ist es, wie der Name schon sagt, Ratten einzufangen. Eine Partei will mit ihrer politischen Arbeit die Menschen davon überzeugen, dass die vorgebrachten Aspekte die sind, welche dem Wohl des Volkes dienen; man will also im weitesten Sinne die Menschen einfangen. Wenn man also eine Partei mit Rattenfängern gleich setzt, resultiert logischerweise daraus, dass man im selben Atemzug die Menschen mit Ratten gleich setzt. Das mag so möglicherweise nicht gewollt gewesen sein, aber genau das hat die CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer am vergangenen Wochenende gemacht. Die sinnfreie Entgleisung dieser »Dame« ist in der »Welt« nachzulesen.
Aber nicht nur verbal liegt sie völlig daneben; sie verbreitet auch Fake-News der übelsten Art. Denn gerade und insbesondere die AfD setzt sich konsequent für den Schutz und die Bewahrung des jüdischen Lebens in Deutschland und weltweit ein. Ihre Partei, die CDU, trägt in Person von Merkel die Hauptverantwortung dafür, dass seit September 2015 immer mehr Menschen nach Deutschland kommen, in deren Heimatländern der Antisemitismus Staatsdoktrin ist. Die CDU steht zwar nicht für offenen Antisemitismus, wie es unter anderem einige Personen aus dem linken politischen Spektrum gerne kundtun; aber seit dem rechtswidrigen Alleingang im September 2015 leisten Merkel und Konsorten dem zunehmenden Antisemitismus in Deutschland erheblich Vorschub.
Die jetzige Verbalentgleisung dieser Generalsekretärin hat einen logischen Hintergrund: immer mehr hier im Lande lebenden Juden erkennen, dass nicht die CDU, der sie traditionell ihre Stimme gegeben haben, sich für ihren Schutz einsetzen. Bei der Union hat man einfach Angst, dass ihnen diese Wähler abspringen - wie schon so viele andere Gruppen auch.
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