CAR rechnet mit Wegfall von 100.000 Arbeitsplätzen in der Automobilbranche

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CAR rechnet mit Wegfall von 100.000 Arbeitsplätzen in der Automobilbranche
Datum: 15.07.2020 - 09:03 Uhr

Etwa 850.000 Menschen in Deutschland haben ihren Arbeitsplatz in der Automobilindustrie, sei es direkt bei Fahrzeugherstellern oder bei Zulieferfirmen. Eine weitere halbe Million Menschen in Deutschland haben ihre Arbeitsplätze im Kfz-Handwerk, den Reparatur-Werkstätten, in Tankstellen, dem Handel und dem Verkauf. Das sind rund 1,3 Millionen Menschen in diesem Geschäftsbereich. Doch viele dieser Arbeitsplätze sind aktuell wegen der immer schärfer werdenden Klimavorschriften der EU in Gefahr. Das »Center Automotive Research« (CAR) erwartet einen Wegfall von 100.000 Arbeitplätzen alleine bei den Fahrzeugherstellern und den Zulieferern, wie es dazu in einem Bericht bei Welt Plus (hinter Bezahlschranke) heißt.

Experten fürchten durch den Wegfall dieser Arbeitsplätze einen Dominoeffekt, der sich auch auf andere Wirtschaftsbereiche vor allem in strukturärmeren Regionen durchschlägt. Oftmals lässt sich der Wegfall von Arbeitsplätzen in einem Wirtschaftszweig in seinen Auswirkungen in bestimmten Gebieten einzig und allein auf diese Branche beschränken. Als Beispiel sei hier die norddeutsche Stadt Emden genannt. Dort gibt es etwa 29.000 Beschäftigte, davon alleine 8.000 im örtlichen Volkswagenwerk. Entlassungen dort hätten massive Auswirkungen für die Stadt und die gesamte Region zufolge.

Doch die Merkel-Regierung steht tatenlos daneben, wenn durch immer neue Auflagen und Beschränkungen Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet oder sogar vernichtet werden. Und obwohl hierzulande immer mehr Arbeitsplätze verschwinden, propagiert man dennoch den Fachkräftemangel und versucht, Billigarbeitskräfte aus aller Welt herbeizuschaffen. Dabei stünde die Sicherung der Arbeitsplätze hier im Land der Merkel-Regierung gut zu Gesicht.

Sven von Storch

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