Bürgermeister de Blasio zerstört die Stadt
Bürgermeister de Blasio zerstört die Stadt
Datum: 05.10.2020 - 10:38 Uhr
New York City war einmal der Inbegriff einer weltoffenen Stadt. »The Big Apple«, wie die Stadt sich selbst nennt, war ein Schmelztiegel der Kulturen. Nicht immer verliefen diese Kulturtreffen friedlich, wie der Film »The gangs of New York«, der auf historischen Fakten beruht, eindrucksvoll belegt. Die »Five points gang« gab es tatsächlich, die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit anderen Gangs um die Hoheit in den New Yorker Elendsvierteln ebenfalls. Gezielt gingen die Behörden damals mit hohem finanziellen Aufwand gegen diese Gangs und andere Kriminialitätsformen in der Stadt vor und schafften so die Basis für ein relativ friedvolles Miteinander. Vor allem in den 1990er-Jahren ging die Kriminalitätsrate in New York City massiv zurück, nicht zuletzt deshalb, weil der Bürgermeister massiv Geld in die Polizeiarbeit investierte.
Diese Investitionen aber wurden mit dem jetzigen Bürgermeister Bill de Blasio (seit dem 5. November 2013 im Amt) von den US-Demokraten ebenso massiv zurückgefahren. Die Aufwendungen für das New York Police Department (NYPD) wurden dramatisch reduziert und viele Gefängnisinsassen wurden weit vor Ablauf ihrer Haftzeit entlassen. Das Ergebnis ist schockierend: die Zahl der Angriffe mit Schusswaffen hat in der Amtszeit de Blasions um 200 Prozent zugenommen, die Zahl der Morde stieg um 165 Prozent an und die der Raubüberfälle um 65 Prozent. Und nicht zuletzt das Nichtvorgehen de Blasios gegen die gewaltsamen Ausschreitungen der kriminellen BLM-Anhänger sorgen für erhebliche Unsicherheit bei den Bürgern der Stadt.
Immer mehr Menschen packen deshalb ihre Siebensachen zusammen und verlassen New York City, um sich im benachbarten und wesentlich friedlicheren New Jersey niederzulassen. Auch Geschäftsleute fliehen in großer Zahl aus der Stadt, um ihre Geschäfte ebenfalls von New Jersey aus weiterzuführen. Bei solchen Entscheidungen wie die von de Blasio, so »Benny on the block«, einer der populärsten Blogger der Stadt, sei es kein Wunder, dass die Menschen das »NYC-Schiff« verlassen.
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