Brüsseler Polizei stürmt Konferenz konservativer Politiker
Brüsseler Polizei stürmt Konferenz konservativer Politiker
Datum: 17.04.2024 - 09:51 Uhr
Die Nerven bei einigen EU-Technokraten und Altparteienvertretern in den Brüsseler Elfenbeintürmen liegen offensichtlich völlig blank. Sie haben Angst um ihre Pfründe, befürchten, dass sich die Prognosen und Wahlvorhersagen bei der Wahl zum Europäischen Parlament im kommenden Juni bestätigten und sie ihre Plätze an den vom Steuerzahler finanziell üppig gefüllten Trögen räumen müssen. Diese Angst frisst die letzten Reste ihrer Seele auf und damit auch den allerletzten Rest von Demokratieverständnis. Anders lässt sich nämlich die Aktion vom gestrigen Dienstag nicht erklären.
Der türkisch-stämmige Bürgermeister von Saint-Josse-ten-Noode, ein Sozialist namens Emir Kir, ließ massive Polizeikräfte anrücken, um ein Treffen konservativer Politiker zu stürmen und abzubrechen. Der Türken-Sozialist begründete den Abbruch der Konferenz mit angeblichen »Gründen der öffentlichen Sicherheit«. Ob die Anordnung dieses polizeilichen Übergriffs auf seinem eigenen Mist gewachsen ist, ist allerdings laut Zeitungsberichten nicht bekannt. Denkbar ist nämlich auch, dass der Befehl zum Einsatz von höherer Stelle gegeben wurde.
Zu den prominentesten Teilnehmern dieser Konferenz gehörten der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán und »Mr Brexit« Nigel Farage höchstpersönlich. Beide gehören nicht unbedingt zu den bei Altparteienvertretern besonders beliebten Politikern. Farage hat den Allmachts- und Erweiterungsutopien der EU mit dem Brexit klar die Grenzen aufgezeigt. Das werden sie ihm auf Ewigkeit nachtragen. Und Orbán ist nahezu der letzte Regierungschef der EU, der sich in erster Linie für die Interessen seines Volkes einsetzt und der EU hier ganz klar die hinteren Ränge zuweist.
Nigel Farage war es, der die anderen Konferenzteilnehmer über die unmittelbar bevorstehende Polizeiaktion informierte. Einen solchen Übergriff habe er noch nicht erlebt, so Farage gegenüber den Medien. Diese Aktion sei »ein ungeheuerlicher Vorgang«.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment