Brandenburger Kulturministerin (SPD) will Garnisonskirche zur Moschee umbauen
Brandenburger Kulturministerin (SPD) will Garnisonskirche zur Moschee umbauen
Datum: 07.04.2017 - 12:49 Uhr
Die Hof- und Garnisonskirche zu Potsdam (so der offizielle Name) wurde am 17. August 1732 als Kirche geweiht. Die finale Fertigstellung erfolgte erst drei Jahre später. Der 90 Meter hohe Glockenturm überragte alle anderen Gebäude der Stadt und galt bis zu ihrer Zerstörung während eines alliierten Luftbombardements auf Potsdam am 14. April 1945 als Wahrzeichen. Im Juni 1968 ließ dann das SED-Regime die Ruine entgegen zahlreicher Bürgerproteste sprengen.
Nach Gründung diverser Stiftungen für den Wiederaufbau in den frühen Jahren dieses Jahrtausends erklärte 2013 der Bundesbeauftrge für Kultur und Medien die Garnisonskirche als bedeutendes Kulturdenkmal ein und stellte Fördermittel für den Wiederaufbau in Höhe von zwölf Millionen Euro in Aussicht. Im April des Vorjahres hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Darlehen über weitere drei Millionen Euro für den Wiederaufbau des Kirchturms gewährt. Darüber hinaus hat auch der Rat der EKD ein Darlehen über 1,5 Millionen Euro bereit gestellt. Im vergangenen Januar hat der Bund diese Mittel bestätigt und genehmigt und der Baubeginn wurde auf den kommenden Oktober festgelegt.
All diese Mittel wurden unter der Prämisse gesammelt, gewährt und bereit gestellt, dass die GarnisonsKIRCHE wieder aufgebaut wird. Die Betonung liegt hierbei eindeutig auf dem Wort »KIRCHE«.
Die brandenburgische Kulturministerin Martina Münch (SPD) will aber stattdessen, dass im Kirchenschiff zukünftig Gebetsräume für eine von dem Verein Al-Farouk betriebene Moschee eingerichtet werden. Nicht nur der Gedanke allein, dass inmitten einer christlichen Kirche eine Moschee errichtet werden soll ist befremdlich; viel bedenklicher stimmt, dass dieser Betreiberverein seit Jahren vom brandenburgischen Verfassungsschutz beobachtet wird. Zahlreicher Prediger in den Moscheen des Vereins werden als »Hassprediger« bezeichnet, deren Predigten, so vermeldete es auch der »rbb«, nicht integrationsfördernd seien. Schon im Oktober 2005 fiel der Verein dem Verfassungsschutz auf, wie der »Tagesspiegel« am 18. Oktober 2005 zu berichten wusste.
Seit nachweislich zwölf Jahren hetzen Imame und andere Verantwortungsträger dieses Vereins gegen die christlich-abendländische Kultur, sammeln Geld für den Krieg gegen die Ungläubigen zur Verbreitung des Islam, bezeichnen den Koran als das einzig rechte Gesetz und beten dafür, dass Allah alle Ungläubigen und Kreuzträger vernichten solle. Und genau diesem Verein will jene Ministerin Gebetsräume in einer wieder errichteten christlichen Kirche mit erheblichem Symbolcharakter einräumen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment