Bosporus-Despot dreht weiter an der Erpressungsschraube
Bosporus-Despot dreht weiter an der Erpressungsschraube
Datum: 27.09.2023 - 10:30 Uhr
Mit dem von den Biden-Militärs so sehnsüchtig erhofften NATO-Beitritt Schwedens wird es offensichtlich in diesem Jahr nichts mehr. Das ungarische Parlament wird auf absehbare Zeit die dafür notwendige Abstimmung nicht auf den Sitzungsplan nehmen, wegen »diplomatischer Differenzen« zwischen Budapest und Stockholm. Da laufen auch die diversen Gängelungen und Nötigungen aus Brüssel bei Orbán und seiner Regierung ins Leere. Doch selbst wenn das ungarische Parlament - irgendwann - seine Zustimmung erteilen sollte, wäre damit das Problem längst nicht gelöst.
Erwartungsgemäß kommt der Bosporus-Despot mit einer neuen Erpressung um die Ecke. Nachdem er von der alten öko-sozialistischen Regierung Schwedens die Überstellung einiger von ihm als angebliche Terroristen bezeichneter Kurden erpresst hatte - woran die damalige schwedische Regierung nicht zuletzt zerbrach - kommt er nun mit einer neuen Forderung um die Ecke. Ganz im Stile Selenskijs, der für sich selbst ja auch immer wieder neue Waffen fordert, verlangt der tückische Alleinherrscher die Überlassung von F-16-Kampfflugzeugen aus US-Produktion. Sollte er diese erhalten, wäre er geneigt, dem NATO-Beitritt Schwedens zuzustimmen.
Oder, wie er es selbst gegenüber Reuters sagte: »Wenn die USA ihre Versprechen halten, wird auch unser Parlament sein Versprechen halten. Das türkische Parlament habe das letzte Wort über die NATO-Mitgliedschaft Schwedens.«
Sprich: gibt es keine F-16-Kampfflugzeuge für den »kleinen Recep« und seine Offensivkriege in Nordsyrien und dem Irak, dann gibt es auch keine Zustimmung seinerseits für den NATO-Beitritt Schwedens.
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