Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister von Tübingen
Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister von Tübingen
Datum: 25.10.2022 - 09:15 Uhr
Boris Palmer ist und bleibt Oberbürgermeister von Tübingen. Mit 52,4 Prozent der abgegebenen Stimmen zerschmetterte der »Nicht-Grüne« seine beiden Mitbewerber, je einen von der SPD und aus den Reihen der Grünen. Sie erhielten je nur rund 20 Prozent der Stimmen. Dieses Wahlergebnis ist vor allem für die Grünen ein beidhändiger Schlag ins Gesicht, denn sie hatten Boris Palmer lange als Aushängeschild ihrer Politik vor sich hin getragen wie eine Monstranz.
Seitdem Palmer sich aber von der vorgegebenen ideologischen Linie der Grünen verabschiedet hat, eigenständig denkt und diese Gedanken auch noch in aller Öffentlichkeit kundtut, ist man in den Reihen der Öko-Sozialisten nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Erst hat man ihn parteiintern an die Kandare zu nehmen versucht, um ihn wieder auf Linie zu bringen. Weil das nicht fruchtete, wollte man ihn aufs politische Abstellgleis schieben und als auch das erfolglos blieb, versuchte man es mit einem Parteiauschlussverfahren.
Palmer blieb sich selbst bisher treu und ließ sich von all diesen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken. Er bezog und bezieht auch weiterhin Position gegen die sinnfreie Ideologie der Grünen. Deshalb trat er bei der jetzigen Oberbürgermeisterwahl in Tübingen auch als unabhängiger Kandidat an. Die ihn abschieben wollenden Grünen schickten einen eigenen, linientreuen Kandidaten ins Rennen, der wurde aber vom Wähler erbarmungslos abgestraft.
In den Reihen der kriegshetztenden Öko-Sozialisten ist nun das Geheule und Gejammer groß. Der »erste AfD-Oberbürgermeister« (Originaton des Berliner Grünen-Abgeordnete Vasili Franco) Palmer bleibt im Amt.
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