Binnenmigration in Deutschland wechselt die Richtung
Binnenmigration in Deutschland wechselt die Richtung
Datum: 01.02.2019 - 12:10 Uhr
Seit dem Untergang des Unrechtsregimes der SED war es eine Tatsache, dass die östlichen Bundesländer einen erheblichen Bevölkerungsschwund hinnehmen mussten. In manchen Regionen entstanden sogar Geisterdörfer, in denen nur noch die langsam verfallenden Häuser davon zeugten, dass dort einst Menschen lebten. Lukrative Jobangebote mit deutlich besserer Bezahlung und guten Aufstiegschancen lockten vor allem die jüngeren Menschen in die Metropolen des Westens.
Auch heute, fast dreißig Jahre nach dem Abschluss der 2+4-Verhandlungen, gibt es in der Bezahlung noch immer ein Ungleichgewicht zum Nachteil der arbeitenden Bevölkerung in den östlichen Bundesländern. Dennoch verzeichnen sie erstmals einen innerdeutschen Wanderungsgewinn (Berlin wird separat bewertet und fällt nicht in diese Statistik). Ein wichtiger Aspekt dieser Wanderungsbewegung ist, dass viele westdeutsche Metropolen durch massive Migration aus dem Ausland ihre Identität verlieren.
Eltern sehen sich oft mit der Tatsache konfrontiert, dass in den Kindergärten und Schulen die Mehrheit der Kinder respektive Schüler kaum oder gar kein Deutsch sprechen. Die Eltern fürchten um die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder, so sie diese dort für einen Besuch anmeldeten. Auch den Verlust der Sicherheit durch die ungehemmte Verbreitung der kriminellen Clans ist ein Aspekt für diese Bewegung.
Einige dieser Effekte werden durch die völlig fehlgeleitete Flüchtlings- und Migrationspolitik Merkels und die einseitige Ausrichtung zu Gunsten jener Gruppen noch zusätzlich verschärft. Die Menschen im Land ziehen daraus ihre eigenen Schlüsse und gehen dahin, wo die Auswirkungen einer derart verfehlten Politik noch nicht so extrem zu spüren sind.
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