Biden will noch einmal antreten
Biden will noch einmal antreten
Datum: 26.04.2023 - 10:46 Uhr
Im November 2024 wird zum nächsten Mal der US-Präsident gewählt. Bei den US-Republikanern ist die Liste der zur Vorwahl antretenden Kandidaten lang. Neben Donald Trump und Ron DeSantis haben sich bereits jetzt neun(!) weitere Bewerber gemeldet, darunter relativ unbekannte Politiker wie Rollan Roberts aus West Virginia oder Perry Johnson, ein Unternehmer aus Michigan. Aber auch bekanntere Kandidaten wie Nikki Haley, die ehemalige Gouverneurin von South Carolina und Asa Hutchinson, der ehemalige Gouverneur von Arkansas, sind darunter. Und: einige Interessenten, wie John Bolton, der ehemalige Sicherheitsberater von Donald Trump, oder der vormalige US-Vizepräsident Mike Pence loten derzeit ihre Chancen aus. Kurz: die US-Republikaner können eine lange Liste mit potenziellen – und durchaus guten – Kandidaten aufbieten.
Deutlich anders sieht es bei den US-Demokraten aus. Natürlich zieht der Name »Kennedy« politisch immer noch, aber ob hinter der Kandidatur von Robert F. Kennedy Junior, dem Neffen von »JFK«, wirklich eine ernsthafte Absicht steht, wird derzeit heftig diskutiert. Viele Experten halten diese Kandidatur für eine Art Medien-Gag und stufen sie auf das gleiche Niveau ein wie die angebliche Kandidatur von Joseph Allen Maldonado-Passage, in den USA besser bekannt als »Joe Exotic«. Der ehemalige Besitzer eines Privatzoos ist mehrfach vorbestraft und verbüßt seit 2019 eine 22-jährige Freiheitsstrafe wegen Erteilung eines Auftragsmordes.
Aus diesem »Fundus« müssen sich die US-Demokraten bedienen. Da war es fast schon absehbar und logisch, dass der 80-jährige Biden, der bei jedem seiner Auftritte stets leicht bis mittelstark verwirrt erscheint, seine eigene Kandidatur verkünden lässt. Die Zukunft der US-Demokraten hängt an einem bei der Wahl 82-Jährigen, den man stützen muss und jedes gesprochene Wort vorher aufschreiben oder von einem Souffleur vorsagen lassen muss. Lässt man Biden frei sprechen, wird es ein Desaster, wie die Vergangenheit oft genug bewiesen hat.
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