Biden will nichts von Friedensgesprächen in der Ukraine hören
Biden will nichts von Friedensgesprächen in der Ukraine hören
Datum: 08.06.2023 - 08:50 Uhr
Bei den Kämpfen im Donbas hat die Ukraine seit dem Februar des vergangenen Jahres Verluste von 350.000 Menschenleben zu beklagen. Ein Ende des Sterbens ist nicht in Sicht, denn von Friedensgesprächen sei man weit entfernt, auch und insbesondere in Washington. Das sagt kein Geringerer als der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten Robert Kennedy Junior. Er geht hart ins Gericht mit der Biden-Administration:
»Wir wurden ständig über den Konflikt in der Ukraine belogen. Uns wurde erzählt, dass wir aus humanitären Gründen in die Ukraine gekommen seien, aber es stellte sich heraus, dass das Ziel ein Regimewechsel und die Schwächung der Russen war«, sagte Robert Kennedy Junior in einem Interview mit Fox News bereits im vergangenen April.
Die Regierung und das Pentagon sind dem amerikanischen Volk gegenüber nicht ehrlich, was die wahren Opfer der Ukrainer betrifft. Berichten zufolge sind bereits etwa 350.000 Ukrainer an der Front gestorben. »Uns wird nichts davon erzählt. Wir wurden über die Ursachen des Konflikts belogen«, ist sich der Herausforderer Bidens sicher.
Tatsächlich tendieren die Friedensbemühungen der Biden-Administration zur Beilegung der Krise im Donbas gegen Null. Stattdessen befeuern die Falken in Washington mit immer neuen Krediten für und Waffenlieferungen an Selenskij die Feindseligkeiten in einem Ausmaß, der an die Unterstützung des Regimes von Nguyễn Văn Thiệu im damaligen Südvietnam erinnert. Dessen Schicksal ist bekannt: nach der Niederlage im Vietnam-Krieg, den sein Regime trotz der massiven Unterstützung aus den USA verlor, ging er ins Exil nach Großbritannien und siedelte später in die USA über.
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