Biden-Militär rüstet Selenskij mit Streumunition auf
Biden-Militär rüstet Selenskij mit Streumunition auf
Datum: 10.07.2023 - 08:48 Uhr
Selenskijs Großoffensive läuft nicht wirklich gut. Der massive Einsatz von Personal, Waffen und Munition – überwiegend vom Wertewesten geliefert – zeigt längst nicht den Erfolg, den man sich vor allem in Washington erwünscht hat. Selenskijs Truppen verballern in Rekordtempo pro Tag mehr Munition als alle NATO-Mitgliedsstaaten gemeinsam pro Tag produzieren können. Das sorgt dann natürlich auch dafür, dass für die eigenen Armeen nichts mehr gelagert und bevorratet werden kann. Viele NATO-Armeen sind deswegen nicht mehr in der Lage, ihre eigenen, originären Aufgaben, zu erfüllen. Doch Selenskij fordert weiter und weiter nach noch mehr Munition.
Das Biden-Militär will und wird den Forderungen nachkommen und Streumunition liefern. Streumunition ist eine heimtückische Waffe und von über 100 Nationen der Welt geächtet, darunter auch von den meisten NATO-Mitgliedsländern – außer natürlich den USA.
Eine Trägerbombe fällt kurz nach dem Abwurf respektive Abschuss (dann handelt es sich um ein Trägergeschoss) auseinander und setzt Dutzende bis zu Hunderten kleinere Sprengköpfe frei. Die gehen auf einer Fläche von ungefähr 80.000 Quadratmetern nieder und machen keinen Unterschied, ob dabei Soldaten, unbeteiligte Zivilisten oder Tiere getroffen werden. Sie mähen alles in dem Bereich rücksichtslos nieder.
Neu ist der Einsatz von Streumunition seitens der US-Armee nicht. Im Irak-Krieg war der Einsatz von Streumunition der USA bekannt geworden, nachdem zwei US-Marines auf zuvor verschossene Blindgänger traten und getötet wurden. Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch hat den Vorfall dokumentiert und dazu aufgerufen, den Einsatz zu verbieten. HRW listet in ihrer Dokumentation auch den Einsatz dieser Munition seitens der USA im ersten Golfkrieg 1991, im Kosovo 1999 und in Afghanistan in 2001 und 2002 auf. Vor allem der hohe Anteil an Blindgängern, die nicht beim Einsatz detonieren, sondern noch lange danach auf dem Boden liegen und eine dauerhafte Gefahr für die Zivilbevölkerung weit über das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen darstellen, hat letztlich zu einer weltweiten Ächtung dieser Munition und der Verabschiedung der entsprechenden Oslo-Konvention 2010 gesorgt.
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